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(1462) Zur Diskussion über eine Ablösung des Dollars als Hauptreservewährung

(1461) Gewerbliche Wirtschaft im Januar 2009

(1460) Politik mit Überschriften

(1459) Wirtschaftsklima im März noch schlechter

(1458) Die Exportweltmeister stürzen weiter ab

(1457) Der Wohlstandszuwachs schrumpft bereits seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre

(1456) Die gekaufte Republik?

(1455) Das große Bankenrettungs-Tournier: Jetzt USA gegen Schweden

(1454) Deutsche Industrieproduktion fällt steiler als in fast allen anderen Alt-EU-Ländern

(1453) Die amerikanische Notenpresse, die Haushaltsdefizite und die Verschuldung

(1452) Hedge Fonds im Abschwung und die Folgen

(1451) Was soll die Billionen-Dollar-Spritze der Fed?

(1450) Staatsdefizite, Staatsverschuldung und "Deleveraging"

(1449) US Industrieproduktion im Februar -11,2 %, massiver Kapitalabzug aus USA

(1448) Warum es in USA (und der Welt?) am Ende doch zu einer Depression kommen wird

(1447) Amerikanischer Kreditmarkt und Export sacken weg: Was kann die Notenpresse dagegen tun?

(1446) Amerikanische Haushalte haben in 2008 11,2 Billionen an Netto-Wert verloren

(1445) Deutscher Industrieumsatz minus 20 %

(1444) Industrieproduktion fällt um 21 %

(1443) Muß uns das Wasser erst am Hals stehen, bis wir wieder an die Umwelt denken?

(1442) Aufträge weiter im freien Fall (aus dem Ausland minus 43 % seit Gipfel)

(1441) China steigert noch in der (oder Dank der) Krise seinen Exportüberschuß

(1440) Deutscher Export: -21%, EU-Finanzminister: Krisenende in 2010 unsicher

(1439) Nun schlägt es Dax

(1438) Die USA verlieren seit Beginn der Rezession 4,4 Millionen Arbeitsplätze

(1437) Eine erschreckende Parallele zu 1929

(1436) Die vier größten internationalen Börsenkrisen

(1435) Einzelhandelsumsatz gibt weiter nach

(1434) Die von der Bundesregierung so gefeierte Abwrackprämie hilft fast nur ausländischen Marken

(1433) Die nächsten Gefahren für die Banken

(1432) Was hat die Politik aus 1929 gelernt: NICHTS




global news 1462 28-03-09: Zur Diskussion über eine Ablösung des Dollars als Hauptreservewährung
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Von vielen Seiten wird jetzt eine neue Weltreservewährung unter der Aufsicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert. Sie soll auf einen Korb von Währungen aufgebaut sein, wie derzeit die Sonderziehungsrechte des IWF, nur viel größer. Zu den Fürsprechern gehören China, Rußland und jetzt auch ein Beratergremium der UN unter Leitung des Nobelpreisträgers Stiglitz.

Die Motive dürften sehr unterschiedlich sein. China will mit allen Mitteln seinen abstürzenden Export stablisieren, kann aber nicht gegenüber dem Dollar abwerten, ohne den Zorn der USA und Abwehrmaßnahmen heraufzubeschwören. Also versucht es, den Dollar mit seiner Fürsprache für einen Ersatz herunterzureden, womit sich die chinesische Währung automatisch gegenüber dem Euro mitabwertet. Da die EU Hauptabnehmer chinesischer Exporte ist, wird der Import aus China so verbilligt.

Rußland hat die traditionelle Rivalität mit den USA im Auge und will schon deshalb die Dollardominanz abbauen. Gleichzeitig wird der russische Öl- und Gasexport weniger vom Dollarkurs abhängig.

Stiglitz treibt ein anderes Motiv um. Seiner Meinung nach müssen viele Entwicklungsländer viel zu hohe Devisenbestände halten, solange sie in Dollar angelegt und daher von einer einzigen Währung abhängig sind. Das macht arme Entwicklungsländer zu Kreditgebern der USA, der reichsten Volkswirtschaft der Welt. Damit hat er recht. Allerdings übersieht er bei diesem Argument, daß kein Land gezwungen ist, alle Reserven in Dollar zu halten, seit der Euro salonfähig geworden ist, und daß vor allem China, als das Land mit den bei Weitem größten Dollarreserven, immer auch Dollar gekauft hat und weiter kauft, weil die chinesischen Exporte nach USA so gigantisch waren und immer noch sind.

Ein vom IWF aktiv gesteuertes Reservesystem könnte allerdings helfen, Währungsspekulationen gegen einzelne Währungen, auch gegen den Dollar, zu vermeiden. Allerdings sind derzeit fast alle neben dem Dollar für ein IWF-System infrage kommenden Währungen ebenfalls labil und unter Umständen noch labiler als der Dollar, solange die USA nicht mit der Notenpresse übertreiben. Für eine Umstellung mag der Zeitpunkt daher nicht besonders günstig sein. Die Eurozone müßte zudem eine erhebliche Aufwertung des Euros und damit Behinderung ihres Export befürchten, falls die Umstellung relativ bald stattfände.

Interessant ist schließlich, daß die USA in einer ersten Stellungnahme von Finanzminister Geithner zum chinesischen Vorschlag Sympatie zeigten. Sind sie etwa auch an einer Abwertung des Dollars im Interesse ihres eigenen Exports interessiert? Zudem senkt jede Abwertung die amerikanischen Schuldenlast gegenüber dem Ausland. Deutschland wird sich noch wärmer anziehen müssen, wenn es den aus Exportgründen an einer Aufwertung des Euro interessierten Kräften (China, USA, Japan) gelingen sollte, einen schwachen Dollar herbeizureden. Seit Anfang März sind die meisten Konkurrenzwährungen gegenüber dem Euro bereits um fast 8 % gefallen (Abb. 03811). Die jetzt im Anlaufen befindliche zweite Große Depression wird ohnehin zu viel protektionistischer Währungsmanipulation führen.


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global news 1461 28-03-09: Gewerbliche Wirtschaft im Januar 2009
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Das Statistische Bundesamt setzt wieder eine frohe Botschaft in die Überschrift, die längst nicht mehr zur aktuellen Lage der gewerblichen Wirtschaft paßt: "0,3% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2009", denn die hat sich über das Jahr immer mehr eingetrübt. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2008 waren es bereits 42.000 Beschäftigte weniger. Dabei gingen die Arbeitsstunden infolge von Kurzarbeit und Überstundenabbau um 11 % gegenüber Vorjahr zurück, wovon nur 4,5 % auf den einen Arbeitstag weniger im Januar 2009 gegenüber Januar 2008 entfielen (Abb. 14637).


Die Beschäftigung geht nun schon seit September 2008 Monat für Monat zurück (Abb. 14653), insgesamt schon um 105.000.


Das Entgelt pro Beschäftigten fiel inflationsbereinigt gegenüber Vorjahr um 1,6 %. Das sind die Realitäten jenseits der Überschrift.

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global news 1460 26-03-09: Politik mit Überschriften
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Wie immer wieder machen die neoliberalen Medien und Institute Politik mit verfälschenden Überschriften, vor allem wenn es darum geht, den Verbraucher in den Konsum zu treiben. So hat zwar die letzte Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gezeigt, daß die Verbraucher die Zukunft immer skeptischer sehen (Abb. 04917). Das Konsumklima verharrt mit leichtem Auf und Ab auf Tiefstständen (Abb. 04711). Auch räumt die GfK im Kleingedruckten ein: "Die Konsumenten sehen momentan noch wenig Grund, ihren Konjunkturpessimismus aufzugeben. Zudem dürfte die Angst um den Arbeitsplatz mehr und mehr in den Vordergrund treten. Dies überlagert vorerst noch die positive Wirkung, die das Konjunkturpaket II auf die Binnenkonjunktur ausübt."



Dennoch aber setzt die GkK die Überschrift: "Konsumklima bleibt nahezu stabil". Trotz einer Flut negativer Meldungen zur konjunkturellen Entwicklung bleibe die Stimmung bei den Verbrauchern insgesamt nahezu unverändert. Der neoliberale SPIEGEL macht daraus gleich die knallige Überschrift "Verbraucher lassen sich von Krise nicht einschüchtern".

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global news 1459 26-03-09: Wirtschaftsklima im März noch schlechter
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Das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im März erneut leicht abgekühlt (Abb. 14051). Schon im Vormonat war der Index auf den tiefsten Stand seit 26 Jahren gefallen. Die Unternehmen berichten von einer weiteren Verschlechterung ihrer aktuellen Geschäftslage (Abb. 04731).



Dagegen stieg die Geschäftserwartung für die nächsten 6 Monate weiter leicht an (Abb. 04589). Doch von Erwartungen kann die deutsche Wirtschaft nicht leben.


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global news 1458 26-03-09: Die Exportweltmeister stürzen weiter ab
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Nach den heutigen Zahlen zum japanischen Export setzte sich der Einbruch mit minus 49,4 % im Februar fort. Gegenüber Juli 2008 beträgt der Rückgang schon 53,8 % (Abb. 03866). Es ist der fünfte Monat in Folge mit einem Rückgang und der schärfste Einbruch seit Erfassung der Daten im Januar 1980.


Das läßt auch für die deutschen Februar-Zahlen Böses erwarten. Dennoch meldet der SPIEGEL vergleichend: „Die deutschen Exporteure rechnen in diesem Jahr mit einem Minus von höchstens 15 Prozent." Dabei lag der Einbruch schon im Januar bei 21 %.

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global news 1457 25-03-09: Der Wohlstandszuwachs schrumpft bereits seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre
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Der Bundespräsident sagte in seiner letzten Berliner Rede, der Wohlstand in der westlichen Welt, in Europa und auch in Deutschland habe seit den 70er Jahren beständig zugenommen. Er kritisierte, „wir" hätten uns eingeredet, bei permanentem Wirtschaftswachstum alle Ansprüche finanzieren zu können, die uns so sehr ans Herz gewachsen seien. Doch da irrte der Bundespräsident gleich mehrfach.

Nur der Wohlstand einer Minderheit hat ständig zugenommen. Dagegen sind die Arbeitseinkommen real seit Jahren auf dem Rückzug und ist das „wir" des Bundespräsidenten unangebracht. Deshalb wächst auch der Wohlstand insgesamt, gemessen in Bruttoinlandsprodukt, seit Mitte der 90er Jahre immer weniger. In den letzten fünf Jahren war es nur noch ein Scheinwachstum, das auf ausgeliehenen Leistungsbilanzüberschüssen und der Kreditmaschine in USA und anderswo beruhte. Die deutsche Volkswirtschaft ist im Saldo dieser fünf Jahre gar nicht mehr gewachsen, wenn man das erwartete Ergebnis des laufenden Jahres einbezieht, ob es nun minus fünf Prozent oder gar minus sieben Prozent sind.

Die Kette der Jahresdurchschnitte sieht dann so aus: 1990-94 plus 2,9 %, 1995-99 plus 1,7 %, 2000-04 plus 1,1 % und 2005-09 plus 0,1 % (Abb. 14652). Das ist die traurige Wahrheit und hätte in die Berliner Rede gehört. Denn trotz immer mehr Globalisierung, für die sich der Bundespräsident bei jeder Gelegenheit einsetzte, ging das Wachstum entgegen allen Versprechungen aus der Politik immer weiter zurück. Gleichzeitig bruzelte auf dem Feuer der Globalisierung die giftige Suppe der nun überkochenden Weltfinanzkrise. Auch das gehört zur korrekten Bewertung der Globalisierung und "unseres" angeblich permanenten Wohlstandsgewinns.


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global news 1456 24-03-09: Die gekaufte Republik?
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Das Ungleichgewicht der Großspenden ab 20.000 Euro in der Spendenbilanz der deutschen Parteien seit dem Jahr 2000 ist schon ziemlich auffällig. Da bringt es die CDU/CSU auf rund zwei Drittel der akumulierten Gesamtsumme von 62 Mio Euro (Abb. 14651).


Der hohe Anteil an Großspenden ermöglichte es der CDU/CSU, im Jahre 2006 mehr als die Hälfte (53 %) des gesamten Spendenaufkommens aller Parteien auf sich zu vereinen.

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global news 1455 24-03-09: Das große Bankenrettungs-Tournier: Jetzt USA gegen Schweden
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Schweden hat bereits die erste Runde im internationalen Bankenrettungs-Tournier gewonnen. Das Land geriet anfangs der 90er Jahre in eine schwere Bankenkrise. Damals wurden nicht nur große Rettungspakete rechtzeitig bereitgestellt. Schwedens bürgerliche Regierung ist auch nicht davor zurückgeschreckt, zwei der Banken zwangszuverstaatlichen. So wurde der Teil von Nordbanken verstaatlicht, der noch nicht im Besitz der Regierung war; außerdem Gota Bank. Wo die Regierung den Banken mit Kapital half, handelte sie wie ein kommerzieller Investor und beteiligte sich am Management. Das hinderte das Management, nur im Interesse der verbliebenen privaten Aktionäre zu handeln. „Bad Banks" zur Aufnahme der giftigen Papiere privater Banken - anders als der verstaatlichten Banken - wurden in Schweden nicht einmal erwogen. Schweden verzeichnete nur drei ausgesprochene Krisenjahre und seitdem meist überdurchschnittliches Wachstum.

Die USA sind in der ersten Runde mit ihrem Konzept noch unter Paulson gescheitert. Ursprünglich sollten mit dem 700 Mrd Dollar Rettungspaket auch die giftigen Papiere aufgekauft werden. Dann schreckte die Regierung jedoch davor zurück, auch weil niemand wußte zu welchem Preis das geschehen sollte, ohne die Kritik der Vergeudung von Steuerzahlergeld heraufzubeschwören. Statt dessen wurde Geld in die Banken gepumpt ohne sie zwangszuverstaatlichen. Doch verseuchen rund 2 Billionen Dollar Giftmüll weiterhin das System und ersticken den Kreditfluß in die Wirtschaft. So ist der Wert der hypothekenbesicherten Papieren, die von Roubini auf 320 Mrd Dollar bei amerikanischen Banken geschätzt werden, selbst in den besser bewerteten Kategorien sehr stark eingebrochen (Abb. 03905). Roubini schätzt alle Verluste am US Kreditmarkt inzwischen auf 3,6 Billionen Dollar, davon 1,7 Billionen Dollar bei amerikanischen Banken (Abb. 03907).



Nun soll nach dem neuesten Konzept ein öffentlich-privater Fonds gegründet und mit 500 Milliarden Dollar Startkapital ausgerüstet werden, wobei das Kapital, je nach Bedarf, verdoppelt werden kann. Dieser Fonds soll den Banken ihren Giftmüll abzukaufen, wobei ein Dollar privater Einsatz mit einem Dollar öffentlichem Geld verdoppelt werden soll. Dabei sollen die Investoren vom Staat bis zum Sechsfachen ihres Einsatzes versichert werden. Dazu Finanzminister Geithner: „Indem wir einen Markt für diese Vermögenswerte schaffen, helfen wir, dass ihr Wert zunimmt. Das wiederum erhöht die Kreditfähigkeit der Banken und reduziert die Unsicherheit über die Verluste in ihren Büchern. Nach unserer Einschätzung kommen wir am besten durch die Krise, wenn wir mit den Märkten zusammenarbeiten können, Wir wollen nicht, dass die Regierung alle Risiken übernimmt. Wir wollen, dass der private Sektor mit uns zusammenarbeitet."

Doch der Nobelpreisträger und „New York Times"-Kolumnist Paul Krugman ist entsetzt: „Das wirkliche Problem dieses Plans besteht darin, dass er nicht funktioniert". Und Geithner: "Wir sind die United States of America und nicht Schweden." Mal sehen, ob die USA die zweite Runde gegen Schweden gewinnen. Die Chancen stehen nicht besonders gut.

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global news 1454 23-03-09: Deutsche Industrieproduktion fällt steiler als in fast allen anderen Alt-EU-Ländern
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Unter den 15 Alt-EU- Ländern ist bis auf Luxemburg die Industrieproduktion bis Januar 2009 nirgendwo so steil gefallen wie in Deutschland (Abb. 13687, 13688).



Hier rächt sich einmal mehr die unverantwortlich hohe deutsche Exportabhängigkeit.

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global news 1453 22-03-09: Die amerikanische Notenpresse, die Haushaltsdefizite und die Verschuldung
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Derzeit setzen die USA zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise schweres Geschütz ein. Die Zentralbank pumpt bis zu 4 Billionen Dollar in den Kreislauf. Die Regierung läßt das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 1,8 Billionen Dollar oder 13,1 % der Bruttoinlandsprodukts hochfahren (Abb. 05087, 05165).



Nach einer neuen Schätzung des Rechnungshofs des US-Kongresses (CBO) wird das Defizit noch für viele Jahre sehr hoch bleiben und die Staatsverschuldung auf über 82 % des Bruttoinlandsprodukts steigen (Abb. 05164). Zur Erinnerung: Der europäische Stabilitätspakt sieht Grenzen von 3 % für das Haushaltsdefizit und 60 % für die Staatsverschuldung vor.


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global news 1452 21-03-09: Hedge Fonds im Abschwung und die Folgen
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Hedge Fonds haben im vergangenen Jahr viel Geld an die Einleger zurückgeben müssen. Einige haben aufgegeben, andere zeitweise ihre Tore geschlossen (Abb. 03912).


Jetzt haben die Hedge Fonds wieder begonnen, Kapital zurückzugeben, zumal die Anlagemöglichkeiten für diese Geschäftssparte viel schlechter geworden sind. Solche Rückzahlungen sind immer mit dem Verkauf von Anlagen und negativen Auswirkungen für die Börsen verbunden. Die Kehrseite dieser Entwicklung ist vor allem ein Mangel an Risikokapital, das bereit wäre neue Unternehmen mit neuen technologischen Entwicklungen zu finanzieren oder auch eine marktwirtschaftliche Abwicklung von vergifteten Papieren. Etwa 80 % des Risikokapitals, das vor einem Jahr noch in dem europäischen Finanzsystem zu Hause war, soll inzwischen verschwunden sein.

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global news 1451 20-03-09: Was soll die Billionen-Dollar-Spritze der Fed?
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Die Bilanz der amerikanischen Zentralbank wies viele Jahre lang immer etwa 900 Mrd Dollar auf. Das änderte sich dann im Oktober letzten Jahres mit Steigerungen bis auf 2 Billionen Dollar im März dieses Jahres. Nachdem sie im Dezember 2008 ihr Zinspulver mit einer Senkung des Zentralbankzinses auf nahe 0 % verschossen hatte, begann die Fed, dem Kreditmarkt mit Aufkauf von Unternehmensbonds und Wertpapieren zu helfen. Bereits seit Monaten schießt sie Liquidität in die verstaatlichten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddy Mac (Abb. 05163).


Nun hat die Fed erklärt, amerikanische Schatzpapiere im Wert von 300 Mrd Dollar und Hypothekenpapiere für 750 Mrd Dollar kaufen zu wollen. Dann kommt noch die bereits vor einigen Wochen beschlossene Term Asset-Backed Securities Loan Facility von 1 Billion Dollar hinzu, mit der die Fed direkt die Kreditbedingungen für kleine und mittlere Firmen, Studenten und Autofahrer verbessern will. Das bringt dann die Fed-Bilanz auf etwa 4 Billionen Dollar oder fast ein Drittel der jährlichen amerikanischen Wirtschaftsleistung.

Der ungewöhnliche Aufkauf von Papieren des amerikanischen Finanzministeriums soll helfen, den Kurs der Papiere nach oben zu treiben und daran gemessen den Effektivzins nach unten. Denn dieser Zins für Staatspapiere ist die Basis, auf der mit Risikozuschlägen dann die Zinsen für die Kredite des Privatsektors gerechnet werden. Genau diese will die Fed angeblich nach unten drücken, um so den Kreditmarkt wiederzubeleben und den verschuldeten Haushalten und Unternehmen zu helfen.

Mit ihrem überaschenden Schritt des Aufkaufs von Staatspapieren hat die Fed dreierlei erreicht. Sie hat der amerikanischen Regierung über die Notenpresse 300 Mrd Dollar verschaft, die wieder in Konjunkturprogramme versenkt werden können. Sie hat den Dollar, der zuletzt kräftig gestiegen war, wieder nach unten gedrückt zum Nutzen der amerikanischen Exporteure und zum Schaden von Dollar-Investoren, wie China. Und sie hat große Fragen nach den Gefahren einer späteren Inflation aufgeworfen, falls sie die Liquidität nach Ende der akuten Krise nicht schnell genug wieder einsammeln kann. 4 Billionen Dollar kann einfach zu viel sein, um diese Geldmasse schnell genug durch Zinserhöhungen wieder einzudampfen

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global news 1450 19-03-09: Staatsdefizite, Staatsverschuldung und "Deleveraging"
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Nach den neuesten Prognosen des IWF werden die jährlichen Haushaltsdefizite der wichtigsten Länder gemessen am Bruttoinlandsprodukt bis 2010 enorm ansteigen, so bei USA bis aut 12,0 %, Großbritannien und Japan 7,2 % (Abb. 03910). Zum Vergleich EU-Stabilitätspakt: maximal 3 %.


Die Staatsverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt wird ebenfalls für viele Länder hochspringen: Japan 225 %, Italien 112 % und USA 90 % (Abb. 03911). Zum Vergleich EU-Stabilitätspakt: maximal 60 %.


Wie lange dennoch der Weg zu einer Normalisierung der Kreditmärkte ("deleveraging") werden wird, zeigt die Entwicklung des Schuldendienstes der amerikanischen Haushalte. Die müssen derzeit etwa ein Fünftel mehr für den Schuldendienst einsetzen als in den 80er Jahren (Abb. 05162). Waren es 1980 15,8 % der verfügbaren Einkommen, so sind es heute 19,0 %, eine erdrückende Schuldenlast, zumal sie sehr ungleich verteilt ist, die sich nur über viele Jahre wieder auf ein normales Niveau wird bringen lassen und solange erheblich auf die private Nachfrage der amerikanischen Haushalte drücken wird.


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global news 1449 18-03-09: US Industrieproduktion im Februar -11,2 %, massiver Kapitalabzug aus USA
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Die amerikanische Industrieproduktion verzeichnete im Februar einen Rückgang von 11,2 % gegenüber vor einem Jahr und rutscht seidem ständig weiter nach unten und befindet sich bereits auf dem niedrigsten Niveau seit sieben Jahren (Abb. 05160).


Ausländische Investoren haben im Januar so viel Kapital aus den USA abgezogen wie nie (Abb. 05161). Das ist problematisch, weil die USA zur Finanzierung ihres Handelsbilanzdefizits einen kontinuierlichen Kapitalzufluß brauchen. Notfalls müssen sie für ihre Schatzpapiere höhere Zinsen bieten, was die Finanzierung der stark wachsenden Schuld weiter erschweren wird. Die Alternative ist ein abstürzender Dollar.


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global news 1448 17-03-09: Warum es in USA (und der Welt?) am Ende doch zu einer Depression kommen wird
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Die USA kämpfen derzeit mit den Folgen der höchsten Verschuldung ihrer Geschichte, die - gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes - bis unmittelbar vor dem Ausbruch der Krise auf das höchste Niveau seit der Großen Depression gestiegen ist (Abb. 03852).


Im letzten Quartal 2008 kam es für die 500 größten amerikanischen Unternehmen zum größten seit der Großen Depression gemessene Profiteinbruch (Abb. 05158).


Vor allem die Besserverdiener beobachten die Gewinnlage der Unternehmen, weil davon ihre Dividendeneinkommen entscheidend abhängen. Die in den letzten Jahren immer ungleichere Einkommensverteilung in USA hat zu einer Massierung der Einkommen und Vermögen bei dem obersten Teil der Bevölkerung geführt mit einem Anteil in ähnlicher Höhe wie vor der Großen Depression (Abb. 05159). Damit ist die Gesamtwirtschaft auf deren Ausgabeverhalten stark angewiesen. Das aber geht nur zu einem kleinen Teil in den notwendigen Lebensunterhalt. Ansonsten kann es leicht zurückgehalten werden und ist umso mehr von den Einnahmeerwartungen abhängig. Deren negative Einschätzung wird also als Verstärker für die Krise funktionieren.


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global news 1447 16-03-09: Amerikanischer Kreditmarkt und Export sacken weg: Was kann die Notenpresse dagegen tun?
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Der amerikanische Kreditmarkt, die Hauptmaschine der amerikanischen Wirtschaft, ist 2008 tief eingebrochen. Die Unternehmen des Nichtbankenbereichs haben kaum noch Kredit aufgenommen. Die Haushalte haben Kredit abgebaut. Dafür mußte der Staat mit einer gewaltigen Kreditaufnahme einspringen. Von 268 Mrd Dollar im 4. Quartal 2007 schoß die staatliche Kreditaufnahme in saisonbereinigter Jahresrate auf 2,2 Billionen Dollar im 4. Quartal 2008 hoch (Abb. 05155).


Wie wichtig die Kreditaufnahme amerikanischer Haushalte für die Weltwirtschaft in den letzten Jahren war, mag man daran ermessen, daß sie in den Jahren zwischen 2001 und 2006 gemessen an der Weltwirtschaftsleistung zwischen 2 % und 3 % lag und seitdem auf fast 0 abgesackt ist. Die Weltwirtschaftsleistung stieg in diesen Jahren zwischen 2 % und 5 % pro Jahr, erfuhr also eine gewaltigen künstlichen Schub durch den kreditgestützten Verbrauchszuwachs in USA (Abb. 03909).


Auch die amerikanischen Exporte sacken immer mehr ab. Im Januar 2009 lag der Rückgang gegenüber Januar 2008 schon bei mehr als 16 % (Abb. 05156). Noch etwas stärker brechen die Importe weg (Abb. 05157).



Bei gleichzeitig abstürzender kreditgestützter Nachfrage aus dem Inland und der Nachfrage aus dem Ausland wird es der amerikanischen Regierung sehr schwer fallen, mit kreditfinanzierten Ausgabenprogrammen in die Lücke zu springen. Am Ende kann die heißlaufende Notenpresse den Dollar abstürzen lassen. Das befürchtet offensichtlich der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao, wenn er in seiner Pressekonferenz Sorgen wegen der Sicherheit von etwa 1 Billion Dollar in amerikanischen Staatspapieren gehaltenen chinesischen Währungsreserven äußert.

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global news 1446 15-03-09: Amerikanische Haushalte haben in 2008 11,2 Billionen an Netto-Wert verloren
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Die neue Statistik der amerikanischen Zentralbank zeigt den erheblichen Absturz des Vermögenswertes amerikanischer Haushalte netto nach Schulden in 2008 um 11,2 Billionen Dollar oder fast ein Fünftel. Besonders haben die Aktien- und Fondwerte (-6,1) verloren, aber auch die Pensionskassen (-3,0) und natürlich die Immobilien (-2,5). Die Abbildungen 05153 und 05154 zeigen die Entwicklung.



Vor diesem Hintergrund wird der Einbruch bei den Konsumausgaben amerikanischer Haushalte, dem Rückgrat der amerikanischen Wirtschaftsleistung, verständlich

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global news 1445 14-03-09: Deutscher Industrieumsatz minus 20 %
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Der Umsatz der deutschen gewerblichen Wirtschaft lag im Januar um ein Fünftel (19,7 %) unter dem Vorjahreswert, der Auslandsumsatz dabei sogar um 23,6 % (Abb. 04910).


Die gesamte Situation einschl. Auftrags- und Produktionsentwicklung zeigt Abb. 13564.


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global news 1444 13-03-09: Industrieproduktion fällt um 21 %
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Nach den heutigen Zahlen des Statistischen Bundsamts ist die Produktion der deutschen gewerblichen Wirtschaft gegenüber der Vorjahresperiode um 19,2 % gefallen, davon Industrie 20,9 und Investitionsgüterindustrie 22,8. In einem einzigen Jahr hat die deutsche Vorzeigebranchen der Investitionsgüter damit ihre Produktion schon um fast ein Viertel zurückgefahren.

Der Absturz gegenüber Mitte letzten Jahres erfolgt bisher fast senkrecht im freien Fall (Abb. 04306). Auch hier rächt sich, wie schon gestern bei den Auftragszahlen, die wahnsinne deutsche Exportabhängigkeit, die Export- und Leistungsbilanzüberschüsse auf Kredit gegenüber den Defizitländern aufbaute. Ein Zurück zur Ausgangsposition wird nach Platzen der Kreditblase nicht mehr möglich sein.


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global news 1443 13-03-09: Muß uns das Wasser erst am Hals stehen, bis wir wieder an die Umwelt denken?
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Die Umwelt wird nun von der Krise verdrängt. Der krisenbedingt niedrige Ölpreis macht Investitionen in Umwelttechnologie weniger attraktiv. Die Politik hat ohnehin andere Sorgen. So war die deutsche Abwrackprämie als Hilfestellung an die Automobilindustrie, nicht an die Umwelt konzipiert. Das verlorene Steuerzahlergeld wurde als Umweltprämie verziert (selbst die zur Verteidigung angeführten MWSt-Einnahmen bedeuten ja nur eine vorgezogene Einnahme des Staates). Auch sind die heute verfügbaren Ersatzautos längst noch nicht so umweltfreundlich, wie es sein müßte.

Nun haben Wissenschaftler bei einem Umweltgipfel in Kopenhagen die früheren UN-Schätzungen zum Anstieg des Meeresspiegels aufgrund neuerer Forschungen nach oben korrigiert. Die neue Angst-Marke für das Jahr 2100, das viele der heute Geborenen noch erleben können, liegt nun bei 1 Meter höher. Das wäre dreimal mehr als die bisherige Voraussage der UN, so Professor Konrad Steffen von der in diesen Fragen der Eisschmelze renomierten University of Colorado. Es ist vor allem die beschleunigte Schmelze der gigantischen Eisschilder auf Grönland und in der Antarktis, die die Korrektur der Voraussagen nötig machen.

Etwa 10 % der Weltbevölkerung leben auf niedrigem Land, zusammen rund 600 Millionen Menschen. Weltweit leben derzeit 60 Millionen Menschen unter 1 Meter über Meeresspiegel. In Bangladesh würden bei 1,5 Metern mehr schon 17 Millionen Menschen betroffen sein (Abb. 07277). Bei 2 Meter wären weite Küstenstreifen Norddeutschlands unter Wasser (Abb. 07142).



Abb. 07141 zeigt, wie der Trend schon seit den 90er Jahren von den UN-Szenarien nach oben abwich, und Abb. 07278, wie die Szenarien schon in der Vergangenheit ständig nach oben korrigiert werden mußten.



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global news 1442 12-03-09: Aufträge weiter im freien Fall (aus dem Ausland minus 43 % seit Gipfel)
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Nach der Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministers über die Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im Januar 2009 kam es im Januar zu einem weiterer Fall seit Dezember um acht Prozent in einem einzigen Monat (Abb. 04569). Die Aufträge von außerhalb der Eurozone, von denen ursprünglich eine Rettung für die schlechte Lage in der Eurozone erwartet worden war, stürzten sogar um 18 % gegenüber dem Vormonat ab. Seit ihrem Gipfel vor Ausbruch der Krise im Sommer 2007 sind die Aufträge damit schon um 37 % geschrumpft, aus dem Ausland sogar um 43 %.


Der sonst immer so überoptimistische Bundeswirtschaftsminister kommentiert: „Die kräftige Abwärtsentwicklung der Bestelltätigkeit setzt sich fort. Angesichts des sich weiter eintrübenden weltwirtschaftlichen Umfeldes bremst der Rückgang der Auslandsbestellungen stärker als die ebenfalls deutliche Abnahme der Bestelltätigkeit im Inland. Auf Sicht bleiben damit die Aussichten für die Industrieproduktion weiter ausgesprochen gedrückt." Was heißt da eigentlich "auf Sicht"? Fahren wir im Nebel?

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global news 1441 11-03-09: China steigert noch in der (oder Dank der) Krise seinen Exportüberschuß
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Derzeit versuchen viele Regierungen sich dem unvermeidbaren weltwirtschaftlichen Anpassungsprozeß entgegenzustämmen. Man kann dabei den Eindruck gewinnen, die Regierungen glaubten immer noch, sie könnten den verhängnisvollen ungleichgewichtigen Zustand der Weltwirtschaft am Ende konservieren. Oder vielleicht halten sie sich für zu schwach, um die bittere Medizin gegen die durchzusetzen, die von dem Zustand vor der Krise so sehr und so einseitig profitiert haben. Weder hilft es in USA, den überschuldeten Verbraucher durch Krediterleichterungen zu noch mehr Verschuldung zu verführen. Noch sollten China, Deutschland und Japan weiter auf exportorientiertes Wachstum setzen. Erst recht nicht sollte das total ungleich verteilte Finanzvermögen zu Lasten der Steuern der kleinen Leute ungeschmälert erhalten werden.

Der Anpassungsprozeß wird umso länger dauern, als sich die gedrosselte Binnennachfrage in den Ländern fortsetzt, die bisher immer nur auf Export gesetzt haben. Deutschland und Japan gehören dazu, vor allem aber China. Dort fiel der Anteil des Verbrauchs privater Haushalte bis 2007 auf nur noch 35 % der nationalen Wirtschaftsleistung, weniger als die Hälfte des amerikanischen Wertes. In Deutschland waren es 55 %. Auch jetzt hat China bisher nichts unternommen, um ein soziales Netz einzurichten, damit die Menschen dort nicht so unglaublich sparen müssen. Nichts wurde getan, um wenigstens einen Teil der gewaltigen Währungsreserven für eine Steigerung der Nachfrage der privaten Haushalte einzusetzen. Warum gibt es nicht längst einen Mindestlohn in China, der dem entsetzlichen Lohndumping entgegenwirkt? Statt dessen soll der chinesische Export nun durch Steuersenkungen und andere Hilfen erleichtert werden, wie die Financial Times heute meldet.

Man kann es kaum glauben, wenn der Handelsminister, wie jetzt geschehen, in der kommunistischen Parteizeitung erklärt, China werde alles tun, um ein stabiles Wachstum seines Exports zu sichern und dann wörtlich: „Wir sollten unseren Anteil am Weltmarkt vergrößern. Wir müssen uns von einer großen Exportnation zu einer starken Exportnation verwandeln." Das Ergebnis ist eigentlich für den Rest der Weltgemeinschaft eine handelspolitische Zumutung. China hat in den drei Monaten November 08 bis Januar 09 seinen Überschuß auf monatsdurchschnittlich 43 Mrd Dollar noch einmal gesteigert, während Japan zum ersten Mal in ein Defizit von mehr als 5 Mrd Dollar fiel und Deutschland nach deutlichem Rückgang nur noch 11 Mrd Dollar an Überschuß erzielte (Abb. 03906). Wollen die Handelspartner Chinas wirklich hinnehmen, daß ausgerechnet jetzt China mit noch mehr Dumping Arbeitslosigkeit exportiert und zum Krisengewinnler wird?


Stephen Roach von Morgan Stanley hat diese das Ungleichgewicht erhalten wollende Politik „Wachse jetzt, stell Dir die Fragen später" genannt. Die Folge kann seiner überzeugenden Ansicht nach nur eine noch größere Krise das nächste Mal sein.

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global news 1440 10-03-09: Deutscher Export: -21%, EU-Finanzminister: Krisenende in 2010 unsicher
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Wie schon die anderen großen Exportländer, die ihre Januarwerte schon veröffentlicht haben, erwischt es nun auch den deutschen Export immer stärker. Das Minus gegenüber Vorjahr stieg auf 20,7 % (Abb. 14631). Der Rückgang in die Länder außerhalb der EU betrug sogar 24,5 %.


Da die Einfuhren weniger abnahmen, ging der Exportüberschuß um 50,9 % auf nur noch 8,5 Mrd Euro zurück. Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen, Erwerbs- und Vermögenseinkommen, laufende Übertragungen sowie Ergänzungen zum Außenhandel schloß die Leistungsbilanz im Januar 2009 mit 4,2 Mrd Euro ab, ein Minus von mehr als 73 %. Allein diese Entwicklung wird gewaltig auf das Wirtschaftswachstum im 1. Quartal 2009 drücken.

In einem internen Dokument der EU-Finanzminister werden die offiziellen Konjunkturprognosen als viel zu optimistisch eingeschätzt. Es sei "höchst unsicher", ob das Wachstum 2010 wieder anspringe, steht der "Financial Times Deutschland" zufolge in dem Schreiben für den EU-Gipfel am 19. März. Europas Volkswirtschaften seien von Negativwachstum, historisch niedrigem Verbraucher- und Geschäftsvertrauen sowie ausgetrockneten Kreditflüssen geprägt, heißt es in dem Papier, das die Minister am Dienstag beschließen wollen. "Negativspiralen zwischen der Realwirtschaft und den Finanzmärkten verschlimmern die Situation."

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, kritisierte die schlechte Koordination der Finanzkrise innerhalb der EU. "Alle versuchen noch, nationale Lösungen zu finden", sagte er. "Es gibt aber keine nationalen Lösungen für eine globale Krise."

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global news 1439 09-03-09: Nun schlägt es Dax
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Ein nicht immer zuverlässiges Krisenbarometer ist die Entwicklung der Börsenkurse. Der japanische Index fiel mit einem Verlust von 61 % seit Beginn der Krise auf das tiefste Niveau seit 26 Jahren. Der Dax notiert zur Stunde unter 3.600 Punkten und hat damit bereits 54 % seines Wertes von vor Ausbruch der Krise verloren (Abb. 03712). Wer über die letzten 12 Jahre sein Gespartes zinzlos unter dem Kopfkissen verwart hat, ist besser gefahren als bei einer Anlage im deutschen Aktienindex.


Die Finanzkrise hat nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) weltweit Vermögenswerte von 50 Billionen Dollar - umgerechnet 39,4 Billionen Euro - vernichtet (fast so viel wie die Weltwirtschaftsleistung pro Jahr von 62 Billionen Dollar). Asien war stärker betroffen als andere aufstrebende Regionen. Dort seien 9,6 Billionen Dollar vernichtet worden, etwas mehr als die dortige Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres. „Die nächsten 12 bis 18 Monate werden schwierig", heißt es in der Studie.

Auch die Weltbank erwartet in einem neuen Bericht schwere Zeiten, dabei einen globale Rückgang der Industrieproduktion in 2009 von etwa 15 % und den stärksten Abriß im internationalen Handel seit 80 Jahren. Fast alle Entwicklungsländer seien besonders schwer betroffen, darunter mehr als vierzig Länder, in denen die Krise auf ohnehin hohe Armutsniveaus stößt.

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global news 1438 07-03-09: Die USA verlieren seit Beginn der Rezession 4,4 Millionen Arbeitsplätze
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Die USA haben mit 8,1 % den höchsten Stand an Arbeitslosen seit 25 Jahren erreicht. Im Februar waren erneut 651.000 Stellen verloren gegangen. Und der Jobabbau setzt sich weiter fort (Abb. 05097).


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global news 1437 07-03-09: Eine erschreckende Parallele zu 1929
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Damals in 1929 wie jetzt vor dem Ausbruch der Krise in 2007 haben in USA (und wahrscheinlich auch in Europa) die Dividendenzahlungen gemessen am Bruttoinlandsprodukt jeweils einen einsamen Höchststand erreicht (Abb. 03900).


Das gilt auch - abgesehen von einem Gipfel in 1965 - für die amerkanischen Unternehmensprofite insgesamt (Abb. 03897 und 03898), ebenso für Europa und Japan (Abb. 03474).




Damit hat auch dieser Geldstrom zu dem Volumen an spekulativem, nach Anlage suchendem Kapital beigetragen, das die Kreditblase am Ende zum Platzen gebracht hat. Auch fällt auf, wie wenig der Profite in den letzten Jahren in neue Unternehmensinvestitionen geleitet wurden und wieviel mehr statt dessen über Dividenden ausgeschüttet wurde (Abb. 0901). Das zeigt zugleich die Verengung der Märkte in den alten Industrieländern für die eigene Produktion von Industriegütern bei real stagnierender oder fallenden Massenkaufkraft. Noch deutlicher wird das Bild in Zeitphasen (Abb. 03902).



Ich habe vor, auch die vielen Parallelen zu 1929 in meinem Buchprojekt aufzuarbeiten.

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global news 1436 06-03-09: Die vier größten internationalen Börsenkrisen
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Jede Krise ist anders und hat ihre eigenen Entstehungsgründe. Nach allen bisherigen Erfahrungen sind Krisen, die vom Bankensektor ausgehen, besonders lang anhaltend. Das war bei der Weltwirtschaftskrise der Fall, die fast drei Jahre dauerte (Abb. 03896).


Das eigentlich auffallende ist, daß sowohl der Dow Jones US Index wie der deutsche Dax Index (Abb. 03893) jetzt etwa auf demselben Niveau liegen, wie der Dow bei der Weltwirtschaftskrise nach gleicher Länge der Krise. Das sollte uns mindestens mißtrauisch machen, wenn uns die Politiker ein rasches Ende der Krise versprechen. Einerseits ist es bisher zu keinem Abwertungswettlauf und zu keinem Aufbau von Zollschranken (von kleineren Ausnahmen abgesehen) gekommen. Andererseits aber haben die wichtigsten Wirtschaftsländer begonnen, Teile ihrer Industrien im internationalen Wettbewerb mit massiven Subventionen gegeneinander in Stellung zu bringen, was so 1929/32 nicht stattfand und ähnliche Wirkungen wie ein Zollschutz haben kann. Angesichts massiver Überkapazitäten, kann das die Dauer der Krise nur verlängern. Auch ist diese Krise noch globaler als die von 1929/32, schon weil sie heute viele Länder erreicht, die seinerzeit noch gar nicht in die Weltwirtschaft integriert waren.


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global news 1435 06-03-09: Einzelhandelsumsatz gibt weiter nach
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Die Nachfrage der privaten Haushalt springt engegen den Hoffnungen und Prognosen der Bundesregierung nicht an. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Januar 2009 real um 1,3% niedriger als im Januar 2008 (Abb. 04943).


Die amtliche Statistik zeigt, wie falsch regelmäßig die Gesellschaft für Konsumforschung liegt, die immer wieder mit schönen Meldungen aufmacht, um die Menschen in die Läden zu treiben, was dann vom SPIEGEL-online und anderen Medien noch mit bunten Bildern voller Läden überboten wird.

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global news 1434 05-03-09: Die von der Bundesregierung so gefeierte Abwrackprämie hilft fast nur ausländischen Marken
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Die Februarzahlen des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA) haben es in sich. Da sind die PKW-Zulassungen um 21 % über dem Vorjahr gelegen (Abb. 14061). Doch bei genauerem Hinschauen zeigen sich jede Menge Pferdefüße.


Erstens sind die deutschen Marken nur um 9 % besser gefahren, während die ausländischen einen gewaltigen Sprung um 48 % nach oben machen konnten (Abb. 14646). Das deutsche Steuerzahlergeld kommt also ganz überwiegend ausländischer Produktion zugute; dabei werden in den 9 % für deutsche Marken auch noch die Marken deutscher Konzerne gerechnet, die oft im Ausland produziert werden. Dann war der Vergleichsmonat des Vorjahres ein besonders mieser, so daß der Anstieg stark geschönt ausfällt. Faßt man dagegen Januar und Februar zusammen, so setzte sich der Abstieg der Zulassungen deutscher Marken mit minus 2 % fort, während die ausländischen um 17 % zulegen konnten.


Vor allem aber lebt die deutsche Automobilindustrie zu etwa drei Vierteln vom Export. Der jedoch brach mit minus 51 % geradezu dramatisch ein (Abb. 14640). Auch die Produktion sackte um 47 % ab. Damit verschärfte sich bei beiden Größen der Negativtrend vom Januar.


Und was soll erst passieren, wenn die Abwrackprämie ausläuft?

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global news 1433 04-03-09: Die nächsten Gefahren für die Banken
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Nach den schon verzeichneten Einbrüchen und Abschreibungen bei synthetischen Hypothekenpapieren, droht jetzt vor allem Unheil an vier Fronten.

1. Kreditkartenforderungen sind genauso in synthetische Papiere verpackt und international gehandelt worden. Mit der Zuspitzung der allgemeinen Wirtschaftslage und wachsender Arbeitslosigkeit muß es auch hier zu verstärkten Ausfällen kommen.

2. Der Riesenverlust des amerikanischen Versicherungsgiganten AIG von 62 Mrd Dollar im letzten Quartal 2008 rührt zu einem erheblichen Teil von Papieren, die mit kommerziellen Immobilienhypotheken unterlegt sind und deren Wert allein in diesem Quartal um ein Viertel zusammenschmolz. Das zeigt, wie nun auch dieser Markt ins Rutschen kommt.

3. Die größte Gefahr droht von Unternehmensanleihen, die mit zunehmender Krise immer mehr zur Gefahr werden. Das gilt vor allem für die Anleihen der besonders risikoträchtigen Unternehmen, die nur von Junkstatus sind und deren Teil am gesamten Anleihemarkt in USA von 28 % in 1992 auf etwa 50 % angewachsen ist (Abb. 03894). In der entsprechenden europäischen Kategorie hat der Zins mit 11,4 % einen neuen Rekord erreicht (Abb. 03636). Das zeigt, daß der Markt hier das Pleitenrisiko immer höher einschätzt. Bei den darüberliegenden besseren Anleihen mit Investmentqualität ist allerdings die beste Kategorie AAA auch bereits stark zusammengeschmolzen, während die schlechteste BBB zugenommen hat.



4. Erheblich gewachsen ist auch die Gefahr ganzer Staatspleiten, vor allem in Osteuropa. An den dortigen Banken sind ausländische Banken, vor allem aus Europa, sehr stark beteiligt (Abb. 03895). Die Banken der Eurozone haben die größte Risikohäufung aus Krediten an Osteuropa, mit 1,5 Billionen Dollar etwa 90 % aller internationalen Banken. Besonders österreichische Banken sind hier im riskanten Spiel.


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global news 1432 03-03-09: Was hat die Politik aus 1929 gelernt: NICHTS
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Angela Merkel und ihr Finanzminister, aber auch die G7- und G20-Kollegen, laufen erhaben herum, als hätten sie die Weisheit gepachtet: „Wir haben aus 1929 gelernt. Nie wieder Protektionismus".

Entweder wissen sie nicht, was sie tun, oder das Ganze ist ein erbärmliches Ablenkungsmanöver. Hätten sie nämlich wirklich auch nur irgendetwas aus 1929 gelernt, so hätten sie die Krise verhindert. Diese Krise war vermeidbar. Warnungen gab es genug. Die Datenlage war schon viele Jahre vorher eindeutig. Jeder Politiker konnte sich auch noch an zwei Fingern ausrechnen, daß die von der Politik total unkontrollierte Blase platzen würde. Das deutsche Lamento, man hätte ja beim G7-Gipfel von Heiligendamm die Kontrolle der Hedgefonds gefordert und sei damit nicht durchgedrungen, liefert nicht das kleinste Alibi. Denn die Hedgefonds haben nicht die Blase erzeugt und sind nicht geplatzt.

Inzwischen entwickelt sich die Krise eher noch schlimmer als 1929. Ed Balls, der frühere Stellvertretende Finanzminister Großbritanniens, hat für sein Land schon eine schlimmere Krise als 1929 vorausgesagt. Der internationale Handel stürzt diesmal weit stärker ab. Die Banken sind noch mehr am Ende. Immer neue historische Rekorde an Verlusten werden bekannt. So meldet das größte amerikanische Versicherungsunternehmen AIG einen Verlust von knapp hundert Milliarden Dollar im vergangenen Jahr, wovon allein 62 Milliarden Dollar im vierten Quartal anfielen, der größte Quartalsverlust eines Unternehmens in der ganzen Weltwirtschaftsgeschichte. Der amerikanische Aktienindex Dow fiel heute unter 7.000 Punkte, so tief wie seit elfeinhalb Jahren nicht mehr. Der deutsche Aktienindex liegt ziemlich genau auf dem Stand, den der amerikanische Index zu diesem Zeitpunkt der Krise von 1929/32 hatte (Abb. 03893). Es wird immer gespenstischer.


Ich lese gerade das berühmte Buch von Kenneth Galbraith „The Great Crash 1929". Auch damals gab es vor dem Crash eine gewaltige Immobilienblase, die von Florida. Wie vor der heutigen Krise wurden die Reichen immer schneller immer reicher, während die Armen zurückfielen. Diesmal zeigt es sich in der gewaltigen Entwicklung der Welt-Bruttoersparnis, die nach Abzug der Entwicklungsrate der Weltwirtschaftsleistung über 21 Jahre bis 2002 um 28 % gefallen war, dann aber allein zwischen 2003 und 2006 jedes Jahr mit einer durchschnittlichen Rate von fast 10 % steil nach oben schoß (Abb. 03889). Die Unternehmenseinkommen stiegen bis 1929 schnell, wie auch vor Ausbruch der heutigen Krise.


Auch die Forderungen der Unternehmerschaft waren in der damaligen Krise ähnlich wie in der heutigen. Aus der Denkschrift des Reichsverbandes der Deutschen Industrie vom 2. Dezember 1929: "Produktivität soll Vorrang haben", in der eine tiefgreifende Reform gefordert wurde:

    1. der Sozialversicherungsgesetze. Ihre bisherigen Grundlagen sollen erhalten bleiben, aber Ausgaben und Leistungen müssen im Gegensatz zum jetzigen Zustand den Grenzen wirtschaftlicher Tragfähigkeit angepaßt werden [...]
    2. der Arbeitslosenversicherung. Die Teilreform vom 3. Oktober 1929 ist nicht ausreichend. Über sie hinaus muß das Arbeitslosenversicherungsgesetz sofort umgestaltet werden. Ziel der Reform muß sein, den Haushalt der Reichsanstalt durch weitere Ersparnisse ohne Erhöhung der Beiträge und ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel in ein dauerhaftes Gleichgewicht zu bringen.
    3. der Schlichtungsordnung und des Zwangslohn-systems. Die staatliche Zwangseinwirkung auf die Gestaltung der Lohn- und Arbeitsbedingungen ist zu beseitigen. Die Verbindlichkeitserklärung von Schiedssprüchen ist auf Gesamtstreitigkeiten in lebenswichtigen Betrieben und solche Gesamtstreitigkeiten zu beschränken, welche die deutsche Volkswirtschaft so stark treffen, daß die Lebensmöglichkeiten der Gesamtbevölkerung gefährdet sind.

Präsident Coolidge erklärte noch in seiner „State of the Union" Ansprache im Dezember 1929, es gebe Ruhe und den größten Rekord von Jahren an Wohlstand. Auch das erinnert an viele Erklärungen deutscher Politiker vor Ausbruch der jetzigen Krise, wie die Neujahrsansprache 2007 von Bundeskanzlerin Merkel:

    „Überraschen wir uns damit, was möglich ist! Auch politisch. Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Jahr um fast eine halbe Million Menschen zurückgegangen. Die Zahl der offenen Stellen steigt. Das Wirtschaftswachstum ist doppelt so hoch wie 2005. Immer weniger Unternehmen gehen pleite, und 2007 werden wir die geringste Neuverschuldung seit der Wiedervereinigung haben."

Bei Coolidge brauchte es noch zehn Monate, bis die Krise ausbrach, bei Angela Merkel nur noch wenig mehr als sechs. Die Verfallsdaten von Politikersprüchen werden immer kürzer. Auch heute scheint die Politik nicht begriffen zu haben, was da an Krise abgeht. Deutschlands Wirtschaft ist im letztgemeldeten 4. Quartal 2008 bereits mit einer Jahresrate von 8,4 % abgestürzt. Doch die Konjunkturprogramme der EU haben ein Volumen von gerade einmal ein 0,85 % der EU-Wirtschaftsleistung. Und von dem deutschen will die Bundesregierung 500 Millionen allein für die Waffenproduktion ausgeben.

Was hat die Politik aus 1929 gelernt: NICHTS!

Globalisierung

Ich plane ein neues Buch unter dem Titel "Schlimmer als 1929?". Dazu mehr hier.

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