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Schwerpunktthema auf jjahnke.net - zuletzt aktualisiert: 02/07/2007 09:37 -

Bücher zur Webseite: "Falsch globalisiert (Mai 2006)
und "Deutschland global" (2005)

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Kein Tag vergeht heute in der deutschen Medienlandschaft, ohne daß die Rentner von heute oder auch die von morgen durch Meldungen über dramatische Defizite und die Notwendigkeit weiterer Einschnitte aufgeschreckt werden. So macht "Bild" vom 17. Januar 2006 mit der Meldung von der "Schrumpfrente" auf: Wer heute einen Rentenanspruch von 1000 Euro habe, würde bei eingefrorenen Renten und anhaltender Preissteigerung im Jahre 2025 nur noch eine Kaufkraft von 695 Euro erwarten können (Abb. 04163). Die Motive der Autoren solchen Meldungen dürften von Sensationslust der Medien und einiger Rentenspezialisten über das Interesse der privaten Altersversicherer bis zu der bewußten Druckkulisse reichen, mit der Menschen in Angst gefügig gemacht werden. Die Meldungen sind mehr als ein Ärgernis: Sie halten die Binnenkonjunktur auf Sparflamme und damit die "Reservearmee" der Arbeitslosen hoch und sie erwecken den Eindruck der Unausweichlichkeit.


Allerdings vergleichen sich die deutschen Renten schon heute international sehr schlecht. Der neue Rentenbericht der OECD „Pensions at a glance" bringt für Deutschland einige unerfreuliche Wahrheiten. Beim Nettovergleich rangiert Deutschland sehr weit hinten (Abb. 12489 und 12490), brutto ist es noch schlimmer. Besonders schlecht fahren die Renten aus geringeren Arbeitseinkommen, die besonders bei Frauen häufig sind.



Wie schaffen z.B. die Dänen eine im Vergleich zu Deutschland so phantastische Rente, vor allem für ärmere Menschen? Die aus Steuermitteln finanzierte Folkepension besteht aus einer Grundrente für alle und seit 2004 einer einkommensabhängigen Zusatzrente für die am schlechtesten gestellten Rentner. Außerdem gibt es drei weitere Systeme: die auf Beiträgen beruhende ATP (Arbeitsmarkt Zusatz-Rente seit 1964) und die ebenfalls auf Beiträgen beruhende SP (Besonderes Rentenspar-Schema seit 1999) sowie berufliche Zwangsversicherungssysteme, die ungefähr 90 % aller Arbeitnehmer abdecken. Mehr dazu im neuen Schwerpunkt Renten international.

Man muß in einer nüchternen Analyse die Situation von heute von der von morgen unterscheiden. Außerdem muß die Regelung des Renteneintrittsalter beleuchtet werden.

I. Die Situation von heute

Die Situation von heute ist noch nicht von der demographischen Entwicklung belastet, da zur Zeit noch die besonders starken Jahrgänge im Arbeitsleben sind. Was die Rentenkasse allerdings erheblich in Schieflage gebracht hat, sind gleich vier Umstände.

Erstens sind die hohen Belastungen aus dem Fehlen eines adäquaten Beitragsaufkommens in den Neuen Bundesländern bei der Wiedervereinigung im Rahmen der Finanzierung der deutschen Einheit auf das im Altbundesgebiet vorhandene System übertragen worden, statt sie direkt aus dem Staatshaushalt zu finanzieren. Abb. 10001 zeigt nach Zahlen des DIW die Schieflage, die dadurch entstanden ist. Das ost-deutsche Defizit ist bis 2003 bereits auf jährlich 26 Mrd angewachsen und kann durch west-deutsche Überschüsse nicht mehr ausgeglichen werden.


Zweitens hat die stark gestiegene und langanhaltende Arbeitslosigkeit zu einem erheblichen Ausfall von Beitragszahlungen geführt. Deutschland hat (nach Griechenland) den bei weitem höchsten Sockel an Langzeitarbeitslosigkeit in der EU und einen niedrigen Beschäftigungsanteil älterer Jahrgänge (Abb. 04033, 04022 und 04020).




Drittens läuft in Deutschland eine kontinuierliche Verschiebung der Beschäftigung von den versicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsplätzen zu schlecht bezahlter und oft unterbrochener Zeitarbeit, geringfügiger Beschäftigung und Selbständigkeit, oft in Pseudoformen, ab; auch viele Vollzeitarbeitsplätze sind so schlecht bezahlt und dementsprechend versichert, daß zusätzlich staatliche Leistungen in Anspruch genommen werden müssen (Abb. 04904). Dagegen sind trotz besserer Konjunktur wenig Vollzeitarbeitsplätze dazu gewonnen worden (Abb. 04008).



Viertens sind die Löhne und Gehälter, von denen die Beiträge abhängig sind, in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren real kaum noch gestiegen (Abb. 04054).


Im Ergebnis dieser Entwicklungen decken die Einnahmen der Rentenversicherung deren Ausgaben längst nicht mehr (Abb. 04052) und muß der Staat zunehmen die Differenz ausgleichen, was in Zeiten knapper öffentlicher Kassen zu immer mehr Forderungen nach Leistungsbegrenzung führt. Allerdings belastet der Staat gleichzeitig die Rentenkasse mit „versicherungsfremden Leistungen". Prof. Peter Bofinger hat in seinem Buch „Wir sind besser als wir glauben" diesen Negativsaldo unter Bezugnahme auf die Zahlen der Bundesregierung mit -19,8 Mrd. Euro beziffert.


Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Bert Rürup hält zu Recht kräftige Lohnerhöhungen für nötig, um die Finanzierungslücke zu schließen. Für die aktuellen Finanzprobleme sei die "miserable Arbeitsmarktpolitik" verantwortlich. Es seien mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse notwendig.

Zur Lösung dieser Probleme verfehlter Politiken ist eine drastische Wende zu mehr Vollzeitarbeitsplätzen und höheren Löhnen unverzichtbar.

II. Die Situation von morgen

Völlig davon zu trennen ist die Situation der Rentner von morgen, die durch die langfristige demographische Entwicklung und die komplementäre private Sparfähigkeit bestimmt ist. Die demographische Fruchtbarkeitsrate (Kinder pro Frau) hat sich in Deutschland besonders ungünstig entwickelt (Abb. 04047 und 04579). Teilweise liegt das an der in Deutschland besonders ausgeprägten finanziellen Verunsicherung der Familien und der allgemeinen Zukunftsangst. Nach einer Allensbach-Befragung nennen Kinderlose als Hauptgrund ihrer Entscheidung gegen Nachwuchs die große finanzielle Belastung (47 % der Befragten). Über vier Generationen haben 1000 Frauen nur noch 667 Töchter, 444 Enkelinnen und ganze 296 Urenkellinen.



Nicht überraschend muß eine solche Entwicklung, zumal gepaart mit längerer Lebenserwartung, zu immer mehr Älteren im Verhältnis zu den arbeitsfähigen Jüngeren führen. Nach der 11. Bevölkerungsvorrausberechnung wird es im Jahr 2050 doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene geben. Der Alters- und Jugendquotient an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird von 58 % 1990 auf 89 % ansteigen (Abb. 04899). Das entspricht einem Anstieg der rechnerischen Unterstützungsbelastung für die Generationen im arbeitsfähigen Alter von etwa 1 Prozent pro Jahr im Laufe dieser 50 Jahre.


Normalerweise wäre ein sehr großer Teil des "Rentenproblems" in einer alternden Bevölkerung über den ständigen Anstieg der Produktivität zu finanzieren. Deutschland verzeichnete in früheren Jahren einen recht ausgeprägten Produktivitätszuwachs. Im Durchschnitt der Jahre 1992 bis 2002 betrug der jährliche Produktivitätsgewinn preisbereinigt etwa zwei Prozent. Er ging dann etwas zurück, weil die Unternehmen trotz hoher Gewinne nicht genügend investierten, lag aber in 2006 wieder bei 2,2 im Vorjahresvergleich (Abb. 04907). Der Produktivitätsgewinn wird in erster Linie erreicht, indem Arbeitskräfte durch Automaten ersetzt werden, die natürlich keine Renten finanzieren müssen. Schon jetzt steht Deutschland nach Japan beim Einsatz von Industrierobotern weltweit an der Spitze.


Der Produktivitätsfortschritt sollte in der Tat das Problem lösen helfen. Bei einem jährlichen realen Produktivitätsgewinn von zwei Prozent ergibt sich jedes Jahr ohne mehr Beschäftigte ein zusätzliches Produktionsvolumen, wie es rein rechnerisch von 0.8 Millionen Beschäftigten bei gleichbleibender Produktivität erarbeitet worden wäre. Abb. 0417 zeigt eine rechnerische Projektion von Produktivitätsgewinn und Unterstützungsbelastung bis zum Jahr 2050, dem Zeithorizont der Bevölkerungsvorrausberechnung.


Allerdings kann eine auf wesentlich niedrigerem Standard lebende, gleichfalls technisch begabte und oft weit jüngere Bevölkerungen, vor allem in Asien, Deutschland bei offenen Grenzen zwingen, eventuelle Produktivitätsfortschritte zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit einzusetzen. Jedoch kann sich die EU gegen die Auswüchse eines unfairen Lohndumping-Wettbewerbs schützen, wenn sie das nur politisch will. Ausserdem wird der Produktivitätsfortschritt seit einigen Jahren weitestgehend von den Kapitaleignern zur eigenen Bereicherung eingesetzt. Mit einer vernünftigen Steuerpolitik, wie in den skandinavischen Ländern (siehe hier), könnte man statt dessen demographisch bedingte Rentenbelastungen finanzieren.

III. Das Renteneintrittsalter

Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die Menschen relativ früh in Rente gehen (Abb. 12420), selten jedoch auf der Basis einer eigenen Lebensplanung, sondern meist wegen des Arbeitsmarktes oder einer schlechten Gesundheit.


Mit der Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 hat die Bundesregierung von allen Ländern der Alt-EU die größte Differenz zwischen realem und legalem Rentenalter aufgebaut. Damit ist auch die Wahrscheinlichkeit, daß es sich praktisch für die meisten Betroffenen um eine Rentenkürzung handelt, die größte, zumal Deutschland auch die höchste Rate an Langzeitarbeitslosigkeit in der Alt-EU aufweist.

Lebenserwartung und Gesundheitszustand

Die höhere Lebenserwartung geht sehr oft mit einem Anstieg chronischer Leiden zusammen. Bei denen über 65 Jahre fühlen sich in Deutschland bereits 73 % chronisch krank, ein im europäischen Vergleich sehr hoher Wert (Abb. 0404, 12551). Die moderne Arbeitswelt mit ihrem ständigen Druck auf Produktivitätssteigerung verbunden mit dem Risiko des Arbeitsplatzverlustes fordert einen hohen Zoll ein.



Nach Untersuchungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO von 2000 und 2004 nehmen die Probleme von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz und die wirtschaftlichen Unsicherheiten weltweit zu. Nicht weniger als jeder zehnte Arbeitnehmer soll an Depressionen, Ängsten, Streß oder geistiger Erschöpfung („burnout") leiden. Die technologische Revolution in der Informationstechnologie und der Druck der Globalisierung mit steigenden Produktivitätserfordernissen haben den Wettbewerb verschärft und damit den Streßpegel am Arbeitsplatz weiter angehoben. In Deutschland soll Arbeitsunfähigkeit wegen Depressionen bereits zu fast sieben Prozent aller Frühpensionierungen führen. Die Internationale Arbeitsorganisation stellt für Deutschland Druck einerseits durch schnelle Einführung von neuen Technologien mit höheren Produktivitätsvorgaben und andererseits durch gleichzeitig steigende Arbeitslosigkeit fest.

Wenn in Deutschland derzeit nur etwa ein Drittel der Männer im Alter zwischen 55 und 64 Jahren arbeiten, die anderen zwei Drittel arbeitslos bzw. in Frührente oder -pension sind, hat das auch mit diesen physischen und psychischen Belastungen zu tun, die mit einer Anhebung des Renteneintrittsalters nicht einfach zu überspringen sind.

Im internationalen Vergleich hat Deutschland mit 65 Jahren das meist verbreitete gesetzliche Renteneintrittsalter. Faktisch liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter jedoch auf dem nach Frankreich zweitniedrigsten Wert (siehe oben Abb. 12420). Der negative Abstand zum gesetzlichen Renteneintrittsalter ist dabei nirgendwo so groß wie in Deutschland. Gründe für diesen Sonderzustand müssen neben den schon erwähnten besonderen Belastungen bei der besonders hohen Arbeitslosigkeit der älteren Jahrgänge gesehen werden. Die Abb. 04020 zeigt die relativ niedrige Beschäftigungsquote erheblich. Der internationale Vergleich, vor allem mit Skandinavien zeigt, wie unsinnig es ist, die Sanierung der Finanzierung des Rentensystems über ein Hinausschieben des gesetzlichen Renteneintrittsalters erreichen zu wollen, statt das Übel an der Wurzel anzupacken, nämlich bei der Arbeitslosigkeit, und hier bei der schlechten Binnenkonjunktur wegen anhaltenden Kaufkraftentzugs.


Soziale Konsequenzen

Soweit Menschen gesund länger leben, können sie natürlich auch länger arbeiten. Was dabei allerdings von der Politik übersehen wird und worauf die britische Gewerkschaftsorganisation in der britischen Diskussion hinweist, ist die Erfahrung, daß Lebenserwartung nicht zuletzt von der sozialen Position abhängt. Es sind die Armen und weniger Wohlhabenden, die in der Erhöhung der Lebenserwartung hinten liegen und die in der Regel bei einer Erhöhung des Renteneintrittsalters noch weniger von ihrer ohnehin kürzeren Pensionszeit haben werden. In diesem Sinne ist die Verlängerung der Lebensarbeitszeit durchaus unsozial.

Nach einem Bericht im NewScientist vom 8. Juni 2004, der auf einer Studie von Professor Marmot vom University College London aufbaut, entscheidet die soziale Stellung engstens mit über die Länge des Lebens. Marmot hat unter anderem die Gesundheitssituation britischer Beamter beobachtet und herausgefunden, daß die unteren Ränge ein weit größeres Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen haben als die Top-Positionen. Allgemein sprang in Großbritannien während der Thatcher-Jahre der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen den höchsten und niedrigsten sozialen Klassen von 5,5 Jahren auf 9,5 Jahre hoch. Auch für Deutschland wurde dieser Zusammenhang festgestellt. Nach der Studie von Anette Reil-Held von der Universität Mannheim „ Einkommen und Sterblichkeit in Deutschland: Leben Reiche länger?" vom April 2000 zeigt eine Auswertung des Sozio-ökonomischen Panels einen positiven Zusammenhang zwischen dem Einkommen und der Lebenserwartung von Männern und Frauen in der zweiten Lebenshälfte. Männer und Frauen im untersten Viertel der Einkommensverteilung haben eine um etwa 6 bzw. 4 Jahre kürzere Lebenserwartung als Menschen im obersten Einkommensquartil (Abb. 04095).


IV. Fazit

Im Ergebnis dieser Entwicklungen wird es wichtig werden, eine viel aktivere Familienpolitik zu betreiben und damit die Fruchtbarkeitsrate wieder anzuheben sowie die staatliche Transferfähigeit für die Unterstützung von Rentenzahlungen rechtzeitig von den Steuereinnahmen her zu stärken. Diesen Weg sind Frankreich und einige skandinavische Länder gegangen.

Außerdem muß ein Weg gefunden werden, den Produktivitätsfortschritt zur Rentenfinanzierung zu benutzen. Bei der bisherigen Methode von am Lohnniveau orientierten Beiträgen von Arbeitgebern und -nehmern, wird die Arbeit immer teuerer und umgehen immer mehr Unternehmen die Belastungen, indem sie Beschäftigung senken und statt dessen noch stärker automatisieren. Nicht überraschend sind daher die Beiträge zur Sozialversicherung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt seit 1997 erheblich zurückgegangen, obwohl die Sozialversicherung erhebliche und wachsende Defizite ausweist (Abb. 04154).


In Frankreich wird eine Lösung diskutiert, die vorher schon von den Gewerkschaften und der Sozialistischen Partei gefordert wurde, nämlich den Beitrag der Unternehmen nicht mehr allein nach der Höhe der gezahlten Löhne sondern auch nach der Höhe des Umsatzes zu bemessen und auf diese Weise den technischen Fortschritt mitfinanzieren zu lassen. Soweit Unternehmen Automatenproduktion ins Ausland verlagern, werden sie dennoch über ihren Umsatz in Frankreich an der Rentenfinanzierung beteiligt.


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Hinweis auf mein neues Buch: Falsch globalisiert, 232 Seiten, 250 Abbildungen, € 14,80 - ist im Mai im vsa-Verlag als Taschenbuch erschienen (ISBN 3-89965-193-6). Das Buch greift 30 der wichtigsten Schwerpunkte in aktualisierter Form auf. Neue Rezension in FR. 16 wichtigste Schaubilder hier stets aktualisiert (auch Korrekturen).

Hier zu meiner kurzen Einführung bei der Vorstellung des Buches am 15. Mai im Beisein von Jürgen Peters, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Otto Brenner Stiftung und Vorsitzender der IG Metall, und Professor Dr. Peter Bofinger, Universität Würzburg, und hier zu einer aktuellen Einschätzung sowie zu meinem halbstündigen WDR-Interview zum Abhören.