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Kommentare zum Brief an meine BesucherIinnen



03.04.08- Kommentar Nr. 26 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

nachträglich wollte ich zu Ihrem neuen, auf Amazon erstandenen Buch gratulieren, was sogar mein ansonsten lesefauler Vater in zwei Tagen verschlang. Da Capo!




24.03.08- Kommentar Nr. 25 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Also denke ich mir:

1. Interessant! Vielleicht kaufe ich mir dieses Sachbuch auch noch, obwohl auf meinen Regalen kein Platz mehr ist und viele kaum gelesen darauf verstauben. (Meine Frau sagt, ich sollte endlich einmal ausmisten.)

2. Aha! Noch so einer wie Müller & Lieb! Deren Nachdenkseiten besuche ich täglich und ich empfehle sie auf meiner Homepage (einschließlich öffentlichem Widerspruch zum Punkt Produktivitätsfortschritt und Arbeitsvolumen).

3. Also das Informationsportal www.jjahnke.net, das werde ich auch auf meiner Homepage empfehlen, wie die Nachdenkseiten.

4. Dann kämpfe ich mich durch die Briefe an Sie durch und erfahre, dass Sie, lieber Herr Jahnke das Informationsportal womöglich einstellen wollen, wenn der Absatz Ihre Buches nicht gleich ordentlich anläuft.

Und da sage ich Ihnen:

Aber guter Freund, wer wird denn jetzt auf einmal so enttäuscht sein! Wie die Menschheit drauf ist, das wissen wir beide doch schon lange! Wie das Spiel des Universums ausgeht, kann niemand genau voraus sagen. Ist das ein Grund, jetzt auf einmal das als richtig Erkannte zu lassen? Was kann Sie denn sonst noch wirklich befriedigen? Die Amsel singt doch auch dann schön, wenn keiner zuhört!

Gönnen Sie sich eine Pause, hören Sie sich den letzten Song auf meiner Homepage www.groovty.de an ? und dann machen Sie bitte weiter! Ich wünsche mir das ? und Ihnen alles Gute!

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ob Sie nun mein letzten Buch kaufen wollen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Sie werden es sicher nicht als „Mist" auf Ihren Regalen verteidigen müssen. Es ist auch keine Kopie von Müller ∓ Lieb, zumal ich bei der Globalisierung ganz anderer und viel kritischerer Meinung bin.

Der Absatz der Webseite ist für mich nur eine Frage der Motivation, die jeder Mensch zu seiner Arbeit braucht, zumal wenn er sie gratis leistet und nicht zum Leben benötigt. Bei Attac muß Ihnen das ja ähnlich gehen. Da ich überzeugt bin, daß das Buch am Ende mehr als die Webseite bewegen kann, werbe ich so energisch dafür. Und ein bißchen Wirkung beginnt das ja zu zeigen. Es schlägt auch den ganzen Bogen bis zur Ökologie, bei der unter den deutschen Grünen ja begonnen hat, herbstlich (soll ich sagen "schwarz") zu werden.

Was mich befriedigen kann? Nach einem sehr erfolgreichen Berufsleben und mit einem harmonischen Familienleben, muß es nun wirklich nicht immer die Webseite sein. Je älter man wird, und ich komme jetzt an die 70 (junger Freund?), umso mehr braucht man eben Motivation, um sich einem Ganztagsjobs mit Wochenendarbeit zu unterwerfen. Außerdem bin ich nicht so vermessen, anzunehmen, dass ohne meine Webseite die deutsche Welt stehen bleibt.

Wenn Sie doch mein Buch kaufen sollten und es nicht gleich auf Ihre Regale stellen, melden Sie sich bitte noch einmal.




24.03.08- Kommentar Nr. 24 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

zunächst möchte ich mich - wie so viele - beanken für Ihren außerordentlich wichtigen, aufklärerischen Einsatz, den Sie mit Ihrer Web-Seite verfolgen. Ich gehöre vermutlich zu den vielen "Nutzniessern", die davon profitieren, ohne einen Cent dafür zu berappen. Ich unterrichte VWL/BWL an einer beruflichen Schule und bin dankbar für die vielen sachlichen Informationen, die ich aus Ihrer Recherche gewinne. Vieles von dem, was Sie schreiben, trifft mein Gefühl - aber mit Ihren Argumenten gelingt dies auch, sachlich zu belegen. Ich bin als Lehrer zur Neutralität verpflichtet - und genau deswegen weise ich meine Schüler regelmäßig auf Ihre Home-Page hin. Von den Medien, insbesondere von BILD und vielen anderen bin ich enttäuscht. Die Einseitigkeit wird unerträglich - aber wem sage ich das! Und dort wo "Lehrmeinungen" von sogenannten "Fachleuten" vertreten werden, handelt sich schlicht weg um Ideologie, die interessengeleitet ist. Ein Beispiel: letztes Jahr war hier in Karlsruhe auf einer Messe ein Stand der Bundesbank. Mit allerlei Schaubildern dokumentierte sie die Erfolgsgeschichte des Euro. Ich fragte einen anwesenden Ressortleiter, wie er wohl erklären könne, warum in den Jahren, in denen Deutschland gegen den "Stabilitätspakt" verstossen habe, hierzulande mit die geringste Inflationsrate herrschte. Antwort: "Dies muss man langfristig sehen....eine zunehmende Verschuldung verursacht auf lange Sicht die Inflation.." ..auf eine weitere Diskussion hat er sich nicht mehr eingelassen. Übrigens zu Ihren Schaubildern. Ihre Erklärungen hierzu sind deutlich besser geworden - hin und wieder gibt es einige, die sich nicht sofort erschließen -, bitte vergessen Sie nicht, dass diese zunehmend auch von Schülern gelesen werden.

Ihr Buch habe ich mehrfach schon bestellt und werde es an Kollegen/Freunde weiterschenken. Persönlich hat mich Ihr Lebenslauf beeindruckt. Wenn ich richtig gelesen habe, haben Sies nicht einfach gehabt. Vater und Mutter früh verloren -Ihren sozialen Aufstieg haben Sie sich hart erarbeitet - durch Bildung und Leistung (Fachkompetenz). Ihr volkswirtschaftliches Wissen haben Sie durch Ihre berufliche Tätigkeit und viel praktische Erfahrung erlangt - das sieht man auch an der Art Ihrer Argumentationen.( Ich staune immer wieder, wie schnell Sie an die Daten der VGR, sowohl OECD/Destatis, rankommen und wie schnell Sie diese themengerecht und anschaulich aufbereiten!!). Umso mehr wundert es mich, dass Sie als "Aussenseiter/Querdenker" es beruflich soweit gebracht haben. Sicher braucht man Glück dazu - aber ich denke, Sie haben einfach die Kompetenz und das hat mehr gezählt als das "falsche Parteibuch".

Ich wünschte mir mehr Politiker mit so einem Lebenslauf wie der Ihrige. Ich habe mir mal den Spass gemacht, einfach ein paar Lebensläufe der Bundestagsabgeordneten (sind ja online verfügbar) anzuschauen. Ich will nicht jedem unrecht tun - aber meines Erachtesn kommen viele aus "besseren" sozialen Verhältnissen und haben nicht am eigenen Leib mit erleben müssen, was es bedeutet, längere Zeit arbeitslos zu sein und mit der Perspektive mit Harz IV zu leben. Die Auswirkungen ihrer Politik erleben Sie allenfalls in Kontakt mit ihren Wahlkreisen. Und was kriegen sie davon schon mit? Als Lehrer bin ich natürlich ähnlich privilegiert wir diese Politiker. Unsere Schüler haben uns an der Schule vorgeworfen, wir können das Thema Arbeitslosigkeit gut thematisieren, wir können sozusagen gut mit vollem Magen über den Hunger sprechen. Es kam auch der Vorwurf, dass uns ihre Angst auch eigentlich egal ist, Hauptsache man hat es im Lehrplan abgearbeitet. Der Vorwurf hat mich und einige andere Kollegen getroffen - weil es (teilweise) stimmte. Wir haben uns entschlossen, unsere jungen Leute mit ihren Ängsten nicht alleine zu lassen und eine Initiative (www.pfiv.org) gegründet. Ich und meine Schüler hoffen sehr, dass Sie Ihre redaktionelle Arbeit nicht einstellen. Das hoffe ich auch, weil Sie Ihr rebellisches Wesen beibehalten - denn Sie schreiben aus einem starken Gerechtigkeitsgefühl heraus (und das kommt, wenn man Ihren Lebenslauf anschaut, nicht von ungefähr) - und wo können Sie dies besser "ausleben" als mit Ihren Büchern oder mit Ihrer Web-Seite? Lieber Herr Jahnke -ich wünsche Ihnen die Kraft und den Mut, so weiter zu arbeiten wie bisher.

Reaktion:

Herzlichen Dank für Ihren besonderen Ostergruß. Er hat mich ganz besonders berührt und mir zugleich gezeigt, wie schwer es mir einmal fallen wird, wenn ich schon von wegen Alter Schluß machen muß. Für mich ist es besonders wichtig, Multiplikatoren, wie Sie, anzusprechen, vor allem solche, die mit jungen Menschen, wieder wie Sie, umgehen. Die jungen Menschen müssen ohnehin alles auslöffeln, was wir ihnen noch schnell einbrocken, und sollten wenigstens wissen, wie man es auch anders machen kann.

Es ist sicher ein Luxus, sich sein „rebellisches Wesen" sein ganzes Leben erhalten zu können. Sehr viel Glück gehört dazu und sehr viel Rückgrat und natürlich muß man sich durch Leistung trotz eines rebellischen Wesens unentbehrlich machen. So mußte ich z.B. auch mit dem heutigen Bundespräsidenten auskommen, was nicht einfach war.

Viel Erfolge beim Umgang mit jungen Menschen und bei Ihrer Web-Initiative.




22.03.08- Kommentar Nr. 23 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

ich habe Ihr neues Buch Anfang der Woche bekommen. Nachdem ich Ihre Mail über den Erscheinungstermin bekommen habe, habe ich es sofort bestellt. Ihr Verlag hat aber fast 2 Wochen gebraucht, bis das Buch bei meinem Händler war. Ich bin nicht aus der Branche und weiß daher nicht, warum der Verlag so lange gebraucht hat.

Ich hoffe, dass Ihre KostenNutzen-Analyse zu dem Ergebnis führt, dass Sie weitermachen können.

Übrigens: warum kein Spenenaufruf? Es gibt sicherlich noch mehr Leute, die so wie ich einen Teil ihrer Information zum Thema Globalisierung von Ihrer Internetseite bekommen.

Reaktion:

Vielen Dank für Ihr Nachricht. Ich habe den Verlag auf die Probleme, die mich natürlich genauso ärgern, aufmerksam gemacht. Mir geht es wirklich nicht um Geld. Deswegen auch kein Spendenaufruf. Ich glaube an dieses Buch und seine Effizienz in der Verbreitung von notwendiger Aufklärung und seine Überlegungenheit gegenüber meiner Webseite, die mich unendlich viel mehr Zeit kostet, aber auch meine Besucher. Wenn Sie das Buch gelesen haben, lassen Sie mich doch bitte wissen, ob Sie meiner Meinung zustimmen können




22.03.08- Kommentar Nr. 22 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

grundsätzlich denke ich, ist der Kreis derer, die Erkenntnis über den wahren und tatsächlichen Zustand von Wirtschaft und Finanzen in unserem Land (und weltweit) suchen, recht eingeschränkt. Und wenn dann die Realtät dessen, was der Sucher vorfindet, seine (zulässigen) Vorstellungen sprengt - tja, dann schaut er lieber weg und wendet sich wieder den allseits bekannten Lügenbaronen und Betrügern aus Politik und Wirtschaft zu, weil ihm deren Geschwafel nicht weh tut UND WEIL DEREN RAT UND TAT ANSCHEINEND NICHTS KOSTET. Aus diesem Grund halte ich auch die respektable Zahl der Aufrufe Ihrer Website für keinen Beweis dafür, dass die meisten oder viele davon die Brisanz Ihrer Ausführungen begreifen oder begriffen haben.# Wenn ich meinen Verwandten- und Bekanntenkreis ansehe, sehe ich einen repräsentativen Volksdurchschnitt. Und diese Menschen empören sich sehr gerne über Ungerechtigkeit, Korruption, Rechtsmissbrauch, etc., etc., aber anschließend kehren sie den Schmutz zu gern unter den Teppich. Weil sie ihn nicht sehen wollen! Weil er ihre Kreise stört. Jahrzehntelang ist alles gut gegangen. Sie konnten sich Eigentumswohnungen, Premium-Blechkisten, Fernreisen usw. leisten und das soll jetzt alles in Gefahr sein? Glauben wir nicht wirklich!

Sie, Herr Jahnke, sind ein Mahner und Rufer in der gesellschaftlichen Wüste. Und bedauerlicherweise sind Sie anständig, und was noch schlimmer ist, Sie sind ein Idealist. Ja, wenn Sie z.B. wie Paul Krugman entsprechende Truppen wie die New York Times hinter sich hätten, dann würden Sie richtig Gehör finden. Haben Sie aber nicht. Was Sie u.a. bräuchten, wäre eine professionelle Marketingkampagne. Doch die kostet ohne Ende.

Trotzdem wünsche ich Ihnen Erfolg und ein Happy-End. Sie verdienen es.

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre wohl auch mahnenden Worte. Nun bin ich gar so pessimistisch, wozu sicher meine fast 70 Jahre und ein erfolgreiches Berufts- und Familienleben beitragen. Ich denke, wie Alten oder Älteren können nicht einfach die Augen schließen, da wir die Gipfel der verschiedenen Krisen wahrscheinlich nicht mehr erleben werden, oder weil wir meinen, unsere persönlichen Möglichkeiten seien zu klein. Es sind ja inzwischen schon ziemlich viele unabhängige Webseiten mit Aufklärung unterwegs und viele Menschen können ihr persönliches Schicksal nicht mehr unter den Teppich kehren, um Ihre Formulierung aufzugreifen. Dafür werden sie zu häufig spätestens beim Blick auf das Konto oder Portemonaie daran erinnert oder beim Gedanken an den Arbeitsmarkt oder die Rente.

Sicher sind die 1,4 Millionen Webseitenaufruf kein Beweis dafür, dass wirklich alle interessiert sind und nicht etwa viele mehr zufällig hierherkommen. Ich will mir da gar nichts vormachen. Aber immerhin sind es bisher rund 215.000 einzelne Besucher, die mehr als einmal bei mir waren also ein nicht nur zufälliges Interesse gezeigt haben. Es sind auch 600 Empfänger von Rundbriefen, die selbst bestellt wurden und von denen viele weitergeleitet werden. Unter den Besucher der Webseite und Rundbriefempfängern sind nicht wenige so genannte Multiplikatoren aus den Gewerkschaften, Journalismus, Universitäten, öffentlichen Ämtern, usw.

Da ich mir von dem letzten Buch einen größeren Effekt als vom gelegentlichen oder auch häufigen Besuch meiner Webseite verspreche, werbe ich so energisch dafür. Es ist so etwas wie ein Test geworden, was man mit kritischer Information bewirken kann oder auch nicht.

Und noch eines: Ich glaube immer noch an die Lernfähigkeit der Menschen und auf jeden Fall der von den Entwicklungen negativ Betroffenen, die nach meiner Einschätzung in Deutschland inzwischen in der Mehrzahl sind und sich zu arktikulieren beginnen. Deswegen schielen die etablierten Parteien unruhig nach Links und tragen mindestens schon mal verbal die sozial klingenden Sprechblasen vor sich her. Hinzu kommt, dass das Einmaleins des Neoliberalismus nicht aufgeht, wie die derzeitige Finanzkrise wieder einmal zeigt. In USA und Großbritannien müssen jetzt Regierungen und Notenbanken darüber grübeln, ob sie Steuerzahlergeld mit allen politischen Konsequenzen für die Sanierung des maroden Bankensektors einsetzen. Ackermann macht auch schon geräusche. Hätten Sie sich eine solche Situation vor einigen Jahren vorstellen können? Schließlich je schwieriger die Zeiten, und sie werden schwieriger werden, desto größer die Bereitschaft, aus den Krisen zu lernen. Das hält meinen Optimismus am Leben (wobei ich allerdings hinsichtlich der Umweltentwicklung am skeptischsten bin).

Das Happy-End brauchen wir alle. Am schlimmsten ist die Resignation, die in Deutschland immer näher liegt als in Frankreich oder Irland oder Großbritannien, wo ich zeitweise lebe. Leider ist der Angstpegel in der Bevölkerung auch größer und ängstliche Menschen neigen eher zur Resignation.




22.03.08- Kommentar Nr. 21 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Das neue Buch habe ich jetzt in 2 Exemplaren bestellt und einer Reihe von Freunden warm empfohlen. Bisher habe ich es aus einem Grund nicht gekauft, der vielleicht für viele ein ähnlicher sein könnte: Zeitmangel! Ich habe schon Probleme einen größeren Teil der Informationen, die ich von Ihnen (u. anderen) erhalte, aufzunehmen und zu verarbeiten. Daher dachte ich, das Wesentliche kenne ich wohl schon, und wer weiß, ob ich dazu komme, das ganze Buch zu lesen. So ähnlich geht es wohl vielen. Aber Sie haben schon Recht. Für die intensive Auseinandersetzung ist das Buch sicher unverzichtbar.

Haben Sie eigentlich Kontakt zu attac? Über diesen Kanal ließe sich sicherlich das Buch noch weiter verbreiten.

Vielen Dank für Ihre großen Bemühungen!

Reaktion:

Vielen Dank für Ihr Interesse am Buch. Ich kann Ihnen versprechen, dass Sie mit dem Buch, das ohne die vielen Schaubilder textlich ja gar nicht so lang ist, weniger Zeit verlieren für eine zusammenhängende Information zu unseren größten Problemen, als wenn Sie sich das stückchenweise auf meiner Webseite oder den vielen Rundbriefen zusammensuchen, und vielleicht dabei vor lauter Bäumen den Wald nichtmehr sehen können. Es ist ein Nachschlagebuch, das noch für eine lange Zeit seinen Dienst tun kann, da uns die Probleme leider nicht so schnell verloren gehen. Ich habe aber auch versucht, es so pointiert und teilweise polemisch zu schreiben, daß es nicht zu einem trockenen Sachbuch verkommen sein düfte. Vielen Dank auch für das Weiterempfehlen. Das mit Attac ist sicher eine gute Idee, die ich aufnehmen werden, zumal ich Attac-Mitglieder unter den Besuchern der Webseite habe und mit ihnen korresponiere.




22.03.08- Kommentar Nr. 20 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Peter Kleinsorge (Betriebsrat in einem mittleren Unternehmen): danke dass Sie so viel Arbeit investieren und eine Alternative zu dem Pseudo-Reform-Einheitsbrei Gequatsche unserer „Eliten" liefern.

Als sehr politischer, aber nicht parteipolitisch engagierter, Mensch nutze ich die Früchte Ihrer Arbeit um meine eigenen Standpunkte zu überprüfen und auch zu erweitern. In meiner Betriebsratsarbeit profitiere ich auch von diesem Wissen, obwohl ich manchmal Dinge tun muss (mit beschließen muss) die sich nicht mit meinen persönlichen Ansichten decken.

Ihre Seite macht allen jenen Mut die sich eine Gesellschaft wünschen, und sich auch dafür einsetzen, in der auch „Nicht-Leistungsträger" nicht ausgegrenzt werden und nur noch unnütze Kostgänger und Almosenempfänger sind. Hiermit meine ich unter anderem Menschen, die für Niedriglöhne arbeiten müssen, arbeitslose Menschen, kranke Menschen, alte Menschen etc.

Für ein Fazit ob sich Ihr Buch verkauft, ist es, für meinen Geschmack, noch ein wenig zu früh. Ich glaube dass die Verkaufszahlen Ihres Buches noch deutlich ansteigen werden. Ich für meinen Teil habe Ihr Buch bestellt und werde auch in meinem Bekanntenkreis Werbung machen.

Eine Anmerkung noch, da nicht jeder per Internet bestellt:

Das Buch über eine normale Buchhandlung zu bestellen erwies sich als sehr zeitaufwändig / schwierig, da das Buch nicht in der Software bzw. im Lieferantenverzeichnis zu finden war. Die Buchverkäuferin und ich kamen erst nach einem Umweg über Ihre Webseite und einer Recherche über den Verlag ans Ziel. Ihre anderen Titel waren alle gelistet, nur Ihr neues Buch nicht!

Meinen Namen können Sie, wie immer, sehr gerne veröffentlichen.

Nochmals Danke für Ihre sehr gute Arbeit!

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre sehr freundliche und anerkennenden Worte. Ja, ich will natürlich noch ein paar Wochen warten. Mein Brief an die Besucher des Infoportals hat auch schon etwas geholfen. Es geht mir nur darum, mit der Verbreitung des Buches einen maximalen Effekt für die gemeinsame Sache zu erreichen. Melden Sie sich doch bitte noch einmal, wenn Sie einen eigenen Eindruck vom Buch gewonnen haben.

Den Verlage habe ich über die Probleme informiert.




21.03.08- Kommentar Nr. 19 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

ich habe mir natürlich auch dieses Buch gekauft.

Soeben habe ich Ihren "Hilferuf" gelesen und kann Ihnen nur Zustimmen. Irgendwann muß man eine Bilanz ziehen und eine Entscheidung treffen.

Aber ich denke, dafür ist es noch zu früh!

Ich möchte Sie gerne auf einen alternativen Vertriebsweg Hinweisen.

Das Ebook im PDF Format!

Reaktion:

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Mein Aufruf scheint ja gegenwärtig auch zu fruchten, wenn man den Verkaufsrang bei Amazon nimmt, der schon wieder bei 60.000. Platz lag und damit sehr weit hinten und nun wieder auf unter 10.000. Platz vorangekommen ist. Vielen Dank auch für Ihre Anregung. Offen gesprochen: Ich bin ein Freund des klassischen Buches. Mit einem Ebook würde ich den Absatz nur weiter limitieren. E-books haben sehr viele Nachteile im Vergleich zu Büchern und kosten für das Herunterladen auch Geld, was auch wieder einen Teil der Interessenten, die nur gratis mitnehmen, abschrecken wird.




21.03.08- Kommentar Nr. 18 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

ich bedanke mich für Ihre sehr informative Internetseite. Einzigartig sind Ihre bearbeiteten Graphiken. Selbstverständlich habe ich auch Ihr Buch gekauft und ich finde es sehr gut.

Leider erscheinen die Bilder nicht in Farbe wie auf der Webseite. Das hätte wahrscheinlich den Preis erhöht aber auch die Attraktivität erheblich gesteigert. Solche Bücher müssten eigentlich für ca 10 zu haben sein. Ich plädiere für eine Neuauflage in Farbe.

Ihr Arbeitspensum ist bewundernswert, ich hoffe sehr, daß Sie weitermachen, es gibt keine Alternative zu Ihrer Seite. Vielleicht gäbe es aber freiwillige Spezialisten, die Sie unterstützen können.

Reaktion:

Niemand könnte so ein Buch bezahlen, da Farbdruck immer noch teuer ist und dann ca. 120 Seiten in Farbe gedruckt werden müßten. Der Verlag zeigt dann einen Preis von 36 Euro. Ich meinerseits habe so kalkuliert, dass ich wahrscheinlich im besten Fall nicht zuzahlen werde, und da ist mein enormer Zeiteinsatz gar nicht gerechnet. Aber kleinere Auflagen in kleineren Verlagen kommen nun mal nicht billiger. Ich war auch mit Großverlagen im Gespräch. Aber die hätten das Buch, wenn überhaupt, erst in einigen Monaten ins Programm genommen, und ich wollte nun nach so viel Zeiteinsatz fertig werden. Der Vorteil der schwarz-weiß Grafiken im Buch ist, daß sie in dieser Form gelesen werden können. Wenn Sie die Farbgrafiken vom Internet ausdrucken, können sie das farbig tun, was bei den Tonerkosten sehr teuer ist, oder schwar-weiß, dann aber nicht leserlich, weil die Internetgrafiken dann keine ausreichenden Kontraste bringen. Allein das Umsetzen auf schwar-weiß ins Buch hinein, war für mich eine Menge Arbeit.




20.03.08- Kommentar Nr. 17 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

natürlich würden man Ihnen gern persönlich einmal zu den im Laufe der Zeit für die interessierte Öffentlichkeit erbrachten Aufklärungsleistungen gratulieren wollen und eben auch zu dem neuen Buch. Aber weder das Gespräch von "Aug in Aug" wird höchstwahrscheinlich Realität werden noch wird Ihr Buch-Projekt "Globalisierung: Legende und Wahrheit" ein Verkaufsschlager werden - schade das eine, bedauerlich das andere.

Muß uns das aber gleich entmutigen? Oder anders gesagt, kann man nicht auch zu viel "Herzblut" in etwas hineinlegen? Diesem Eindruck kann man sich m.E. nicht ganz erwehren, wenn man Ihre Bemühungen um Ihr neues Buch verfolgt. Beim Infoportal haben Sie auch einen langen Atem bewiesen, der vielleicht auch Früchte tragen wird. Warum also nicht auch beim Absatz des neuen Aufklärungsbuches "für nicht ganz Dumme"? Schließlich haben Sie bereits zwei andere kritische Bücher veröffentlicht, die doch auch Ihren Weg zum geneigten Publikum gefunden haben werden.

Vielleicht wäre es auch hilfreich, in öffentlichen und Universitätsbibliotheken Ihr Buch auf die Anschaffungsliste zu setzen. Damit würde das Buch vielen Menschen zugänglich und auch denen, die es sich finanziell vielleicht nicht leisten können.

Reaktion:

Nein, die Zeiten sind nicht so, daß man sich zurücknehmen kann. Was man tut, wie so ein Buch schreiben, muß man ganz tun oder sein lassen. Das ist kein akademisches Werk. Aber mein Rütteln scheint ja wenigstens derzeit etwas bewirkt zu haben. Ich mag einfach nicht, wenn meine Gratisleistungen gern angekommen werden, doch wenn es kostet, bei vielen (und natürlich nicht den Armen) der "Geiz-ist-geil"-Vorhang heruntergeht. Das muß man mir abnehmen.




20.03.08- Kommentar Nr. 16 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Ich kann Sie verstehen, wenn Sie ihre Aktivitäten einschränken oder einstellen. Dann ist es halt vorbei. So etwas kommt vor. Immerhin haben wir ja noch Ihr neuestes Buch.

Sie haben immerhin einen kleinen Kreis befruchtet und ich denke, ich bin ein Multiplikator einiger Ihrer Vorstellungen, auch wenn manche Studenten sich schwer damit tun.

Aber pro Semester sind es doch viele Studenten, denen ich die Art des kritischen Denken vertrauter mache. Da schließe ich die Positionen vom IMK (Horn) , von der Bremer Gruppe über eine Alternative Wirtschafspolitik und die Kollegen ... mit ein. Ihr Buch steht bei mir im Literaturverzeichnis und ich empfehle es auch in meiner Vorlesung. Ich denke, mehr kann ich nicht tun.

Wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie auch von einem point of no return ausgehen in Bezug darauf, dass die Menschheit nun mal den letzten Schritt in den Abgrund bereits getan hat. Dies sollte Ihnen die Leidenschaft ein wenig nehmen, weil es einfach vorbei ist. Entweder die ökologische, die soziale oder die wirtschafltiche Katastrophe steht vor der Tür. Ich weiß zwar nicht welche zuerst auf uns zukommt, aber eine davon wird uns baldigst erreichen. Es freut mich, dass Sie einmal auf die Offenbarung des Johannes hingewiesen haben. Die Menschen sollten öfters über Gottes Worte nachdenken. Es lohnt sich immer.

Reaktion:

Mein Aufrütteln scheint jedenfalls erst einmal Erfolg zu haben. Doch wenn man ein gutes Buch zu so einem brandaktuellen Thema in Deutschland nicht über eine gut besuchte Webseite verkaufen kann, weil dort nur gratis gefragt ist, soll man wirklich aufgeben. Ich hoffe aber, daß es dazu nicht kommt.

Ich denke nicht, daß der Kampf sinnlos ist, auch wenn der eine oder andere mal (auch schon altershalber) ausfällt. Jedenfalls ist die allgemeine Meinung in Deutschland zu sozialen Fragen wesentlich kritischer geworden und die Politik muß anfangen, sich mindestens verbal darauf einzustellen. Noch einmal, ich bin eigentlich optimistischer, als ich es einmal war. Ich fühle mich jetzt längst nicht mehr so als Außenseiter wie vor 3 Jahren, als ich mit der Webseite anfing. Jedenfalls, so lange die wichtigsten Länder (bis auf China und Rußland) Demokratien sind und die Menschen wählen können, sollte man nicht aufgeben müssen. Die Menschheit hat sich bisher noch immer als lernfähig erwiesen, auch wenn es in der Tat - vor allem für die Umwelt - schon sehr spät ist. Lassen Sie uns nicht resignieren. Man muß in den Abgrund sehen können, um zur Umkehr gezwungen zu sein. So war es in der Kuba-Krise und in anderen Situation, wie den Lehren aus dem 2. Weltkrieg und dem Hollocaust.




20.03.08- Kommentar Nr. 15 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihre konstante Bearbeitung der aktuellen Wirtschaftsthemen.

Ich habe Ihr Buch gekauft, weniger wegen des Nachlagegedankens, sondern wegen der Unterstützung Ihrer Arbeit. Ich habe auch das Nachdenkseiten-Jahrbuch gekauft, denn auch wenn man die Grundpointen von Herr Un-Sinn interpretieren kann in der Zwischenzeit, so fällt das Nachschlagen der aktuellen Daten nicht immer einfach. Die Kaufhausmentalität ist leider bekannt und es wundert mich nicht, daß es nicht so schnell ging mit dem Abverkauf Ihrer Bände.

Leider zeigt es sich, daß der homo rationalis, den Sie versuchen anzusprechen, leider nicht so aktiv ist, wie man es gerne haben würde. Bin selber Verkäufer und ein wenig verkopft. Man kommt deshalb nicht umhin, dem Menschen ein wenig emotional auf die Sprünge zu helfen. (Beispiel: Nur geringe Auflage gedruckt, gebt Gas Leute, sonst werdet Ihr nichts mehr abbekommen. Oder das Buch zur Ansicht mit Rückgabegarantie von drei Wochen etc. ) Es sind nicht gerade die Geiz-ist-Geil- Tricks, für die man sich schämen muss, aber es werden ein paar neurobiologische Voraussetzungen genutzt (s. auch Cialdini, Psychologie des Überzeugens,3. Aufl. Huber Verlag).

Nicht zu vergessen, die Menschen, die Sie ansprechen wollen ( Gunter Dueck würde sagen die wahren Menschen) erreichen Sie nicht so schnell und sie agieren verlangsamt, ich würde tippen, daß die Umsätze verspätet ansteigen werden und sich schnell vervielfachen werden. Schauen Sie sich Ihre Kontaktraten der Website an, sind diese linear angestiegen oder eher exponentiell ?

Wichtig wäre die Partnerwebsites zur Werbung zu bekommen, denn unabhängige Referenz ist ein ganz wichtiger Faktor.

Ich bin sehr dankbar, daß Sie so aktiv sind und schaue mal, ob man im Bekanntenkreis Werbung machen kann und für Sie bzw. Ihre Arbeit Werbung.

Reaktion:

Vielen Dank. Es mußte mal raus. Ein Buch, zumal wenn mit Herzblut geschrieben darf nicht so von einer Webseite deklassiert werden, wie es sich hier entwickelte. Die Message ist auch offentlichtlich bei vielen angekommen. Wenn man ein gutes Buch zu so einem brandaktuellen Thema in Deutschland nicht über eine gut besuchte Webseite verkaufen kann, soll man wirklich aufgeben. Die Erfahrung zeigt leider bei Webseitenwerbung, der Stoß immer am Anfang kommt und die Bestellungen danach nur noch tröpfeln. Habe das selbst schon erlebt. Die vielen Zuschriften, die ich erhalten habe, sind alle von mir unbekannten Personen und sicher total unabhängig. Was will ich da mehr. Andere Webseiten, haben teilweise von sich aus geworben. Aber da weiß man natürlich nie ganz, wo sie am Ende stehen. Ich bin ja bescheiden und schon zufrieden, wenn es das Werbepotential meiner eigenen recht gut besuchten Webseite bring. Und natürlich das Weiterempfehlen derer, die selbst eine positive Meinung gewonnen haben. Bisher habe ich jedenfalls noch keine einzige kritische Reaktion bekommen.




20.03.08- Kommentar Nr. 14 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Ihr grade erschienenes Buch steht nun neben dem bereits von mir erstandenen "Falsch globalisiert" und wird von mir regelmässig genutzt. Seite längerem nun besuche ich Ihre Web-Seite und lese die mir zugesandten Rundbriefe. Es war für mich keine Frage, für die aufopferungsvolle, unverzichtbare Aufklärungsarbeit durch den Kauf der Bücher Ihnen auch in dieser Form meine Anerkennung und meinen Dank zum Ausdruck zu bringen.

Es gibt nur wenige Informationsquellen, die mir verlässlich helfen, die weitgehend oberflächlichen und nicht selten manipulierenden Informationen, Kommentare und Artikel der gängigen Medien richtig einzuschätzen und mir eine differenziertere Meinung zu bilden - Ihre Seite und Ihre Bücher gehören dazu. Sie haben Ihren Anteil daran, dass ich - als volkswirtschaftlicher nicht speziell Vorgebildeter - besser verstehen kann, "warum es ist, wie ist". Das ist in einer Zeit, in der einflussreiche und finanziell gut ausgestattete Gruppen und Initiativen sich mit Meinungsmache ihren egoistisch motivierten Weg gegen die Bedürfnisse der Bevölkerungsmehrheit bahnen, wichtiger den je.




20.03.08- Kommentar Nr. 13 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

irgendwie kann ich Ihren Unmut ja nachvollziehen, möchte aber ein paar Dinge zu bedenken geben:

Zur Webseite:

Wenn viele Leute ihre Seiten nur kurz anklicken, um sie möglicherweise lokal zu speichern, sollte das doch nur bedingt ein Grund zur Sorge sein, denn wie Sie schon richtig vermuten, kann eine Modemverbindung sehr teuer werden, vor allem wenn sie von der Zeit abhängt. Das Problem hatte ich auch lange Zeit, und weil ich leider in allen Lebensbereichen ein relativ langsamer Zeitgenosse bin, habe ich mir deshalb angewöhnt, vieles lokal zu speichern, und offline zu lesen, damit mir die Gebühren nicht über den Kopf wachsen.

Zum Buch:

Ich habe mir vorgenommen Ihr Buch zu kaufen, obwohl ich nicht so gut bei Kasse bin. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob Ihre Sorgen bezüglich des Absatzes berechtigt sind, weil es jetzt gerade mal 3 Wochen auf dem Markt ist. Ich vermute, der Absatz entwickelt sich eher nach einer Exponentialfunktion, die erst nach einiger Zeit steiler wird. Allerdings bin ich da kein Fachmann, deshalb bleibt das eine Spekulation meinerseits.

Zu Ihrer Arbeit grundsätzlich:# Dafür muss ich Sie natürlich loben. Sie haben mir durch Ihre geniale Arbeit schon manchen Zusammenhang klar gemacht, der im Medien mainstream unter geht, bzw. unterdrückt wird. Deshalb mach auch bei passenden Gelegenheiten immer wieder auf ihre Seite aufmerksam, versuche mich also als Multiplikator. Approps Multiplikator: Die von Ihnen auch gern kritisierten NachDenkSeiten haben zur Zeit ja auch ein Buchprojekt am Start, wie Ihnen sicher bekannt ist. Wäre es nicht auch für Sie eine Massnahme, so wie die es hier machen, einen Info-Flyer mit Bestellkarte als PDF zum Download bereit zu stellen, den die Webseitenbesucher dann noch unters Volk bringen können? Oder fällt das unter die Art Werbemassnahmen, von denen Sie nicht viel halten??

So, nun wünsche ich Ihnen alles Gute, das der Frust bald verfliegt, die Gesundheit erhalten bleibt, und der Elan ebenfalls, auf das Sie nicht "der einsame Rufer in der Wüste" sind, sondern Ihre Botschaften auch bei immer mehr Menschen ankommen. Ich werde jedenfalls meinen Teil dazu beitragen.

Reaktion:

Herzlichen Dank. Es mußte mal raus. Ein Buch, zumal wenn mit Herzblut geschrieben darf nicht so von einer Webseite deklassiert werden, wie es sich hier entwickelte. Die Message ist auch offentlichtlich bei vielen angekommen. Man muß sich die Zeit nehmen können, ein Buch zu lesen, statt gehetzt vor dem Bildschirm zu sitzen, noch dazu - wie Sie mir bestätigen - mit dem Blick auf die tickende Telfonrechnung.

Beim Absatz eines Buches, für das nur - wie in meinem Fall - die Webseite wirbt, kommt es am Anfang zu einem Stoß und danach - wenn man nicht rüttelt, wie ich jetzt - tröpfelt es nur noch. Wenn der erste Stoß gerade einmal 100 Verkäufe erzeugt, empfehlen davon vieleicht 20 weiter und am Ende kommen dann noch einmal über die Zeit 10 Bestellungen. Das sind leider die Realitäten, die ich selbst schon erfahren habe, und die sich hier erneut anbahnten. Das ist dann wirklich schade, für das, was man mit so einem Buch erreichen will.

Nachdenkseiten sind im Vergleich zu mir ein professionelles Unternehmen. Albrecht Müller hat einen großen Verlag für seine beiden Bestseller im Rücken und hat auch so viel damit schon verdient, daß er eigentlich für die Webseite keinen Spendenverein mehr bräuchte. Das ist aber für mich wirklich kein Vorbild. Er und sein Partner sind Medienspezialisten, ich bin es nicht.

Es geht auch hier um die Sache, nicht um Frust oder ähnliches. Wenn man ein gutes Buch zu so einem brandaktuellen Thema in Deutschland nicht über eine gut besuchte Webseite verkaufen kann, soll man wirklich aufgeben. Denn das Buch ist am Ende viel wirkungsvoller als die Webseite.




20.03.08- Kommentar Nr. 12 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

für Ihr Buch und Ihre Mühen danke ich Ihnen sehr:

Zum einen habe ich so immer wieder neue Argumentationshilfen im Gespräch mit Kollegen und Freunden und außerdem ein hervorragendes Geburtstagsgeschenk (die kommen später im Jahr, dann auch die Bestellungen, Weihnachten dauert ja leider noch was).

Im Buchladen meines Vertrauens ist der Shakerverlag offensichtlich nicht im Regulärprogramm, daher habe ich den Weg über das Internet gewählt.

Und Sie haben recht: Ihr Buch ist eine hervorragende Ergänzung zu Ihren Internetseiten und ersetzt den Vorabzug keineswegs (ich habe mir den seinerzeit auch heruntergeladen, aber ehrlicherweise halte ich lieber ein Buch in den Händen).

Täglich klicke ich Ihre Seite(n) an und schaue kurz (dauert meist wirklich weniger als 5 Minuten) nach, ob es etwas Neues gibt (und in den letzten Tagen erfüllen sich Ihre von vielen anderen zuvor belächelten Prognosen auf gespenstische Weise). Michael Glos würde, wenn er Ihre Seiten regelmäßig besucht hätte, vermutlich wie ein ängstliches Kaninchen vor dem Bildschirm sitzen und sich und seine „hervorragenden" Berater verfluchen ob seines dummdreisten Beschwichtigungsgerede . Ich würde mich freuen, wenn Sie nicht aufgeben!

Reaktion:

Herzlichen Dank für Ihre aufmunternden Worte. Nein, so schnell geben wir nicht auf. Aber ich mußte doch einmal für die Qualität eines Buches eintreten, auch wenn es mein eigenes ist.




20.03.08- Kommentar Nr. 11 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

habe zwei Bücher für mich und einen Mandanten erworben.

Wenn es dem gefällt folgen noch weitere.

Preußisch kurzer Dank aus Berlin und ebenso preußisch kurz:

WEITERMACHEN!

Reaktion:

Preußische Antwort von einem Exberliner (am Wedding geboren): Vielen Dank. Kommando angekommen.




20.03.08- Kommentar Nr. 10 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Hallo und guten Abend geschätzter Herr Jahnke! Ich wähle einmal diese Form der Ansprache um zu zeigen, dass ich noch zu jener Generation von Menschen gehöre, die ein kostenloses Infoportal zu schätzen wissen und immer bereit sind für ein sehr gutes Buch, was Ihres nun einmal ist, Geld zu bezahlen.

Ich bin mehrmals täglich auf ihren Seiten und ich sage ihnen es gibt mir ein gutes Gefühl zu ihrem Buch zu greifen (Falsch globalisiert or Legende und Wahrheit) und bestimmte Abschnitte nachzulesen. Mag jetzt sein, dass diese Aussage etwas als naiv bei ihnen ankommt.

Ich besitzte heute noch mein erstes Taschenbuch, das ich mir von meinem Taschengeld gekauft habe: das war im Dezember 1976. 4,80 DM habe ich dafür bezahlt. Fischer Taschenbuch Nr.54 Thomas Mann "Der Tod in Venedig".

Wenn sie ihr Buch kostenlos zum Downloaden anbieten würden: da würde ihr Server sicher schlapp machen.

Die Geiz ist geil Manie in Deutschland ist schon nicht mehr zu ertragen.

Das wollte ich ihnen in knappen Sätzen übermitteln.

Reaktion:

Ja, es ist manchmal schwer, ein gutes Buch anzupreisen, vor allem bei jenen, die Information nur gratis beziehen wollen.




20.03.08- Kommentar Nr. 9 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Ich lese Ihre Seiten erst seit wenigen Wochen und kann Ihnen zu der Kürze und Verständlichkeit Ihrer Beiträge nur gratulieren.

Aber ein Buch kaufen? (Am Geld liegt es bei mir nicht). Und dann auch noch lesen? Ich will ganz ehrlich sein, weil das zu meinen Prinzipien gehört (obwohl ich damit vielen Menschen vor den Kopf stoße):

1) Ich bin sowieso Ihrer Meinung, jedenfalls im Grundsätzlichen, warum soll ich dann noch ein Buch lesen.

2) Schon mit meinem oberflächlichen Wissen kann ich niemanden überzeugen, der nicht ohnehin meiner Meinung ist. Da wird mir vertieftes Wissen auch nicht weiter helfen.

3) Ich schreibe häufig Kommentare in allen möglichen Blogs und Online-Zeitungen, deshalb bin ich nur an Fakten interessiert, mit denen man anderen (vielleicht) ihre Argumente nehmen kann (vertieftes Wissen interessiert sowieso niemanden, und wenn, dann besorgt er sich das selber).

4) Wegen Punkt 3 gehöre ich zu den Leuten, die täglich auf allen möglichen Seiten herumstöbern, aber nur ganz kurz und immer auf der Suche nach Informationen, die man sonst nicht findet. Weiter nichts.

5) Ich habe selber vor vielen Jahren in der Kommunalpolitik mal gedruckte Rundbriefe herausgegeben und nie ein Echo erhalten. Erst Jahre nachdem ich das längst eingestellt hatte, wurde ich häufiger auf diese Rundbriefe angesprochen, weil die ja so toll gewesen wären.

6) Seien Sie zufrieden, so lange noch so viel Leute Ihre Seiten lesen - Sie werden die Welt auch nicht ändern, so wie alle anderen, die sich täglich den A . . . aufreißen.

Entschuldigen Sie meine Offenheit!

Reaktion:

Ihre Offenheit in Ehren. Aber leider liegen Sie mit Ihrem Defätismus in meiner Einschätzung ziemlich falsch. Es sind Leute mit Ihrer Haltung, die es so schwer machen, in diesem Land überhaupt etwas zu ändern. Stöbern Sie ruhig weiter. Ob Sie meine Webseite besuchen oder nicht, wird an meiner Zufriedenheit wenig ändern.




20.03.08- Kommentar Nr. 8 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

ich habe Ihren Brief an die Besucher Ihrer Webseiten und die Kommentare dazu gelesen. Mir geht es ähnlich wie einigen Kommentatoren; auch ich bin arbeitslos und nur mit einem ALG2-Gnadenbrot ausgestattet. Ich will hier nicht nochmal ausbreiten, dass das Geld knapp ist, das haben die anderen Kommentatoren zutreffend beschrieben. Etwas anderes kommt noch hinzu. Es gibt einfach Tage, an denen ich einfach nicht für die Informationen Ihrer Webseiten aufnahmefähig bin. Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein finanzielles Problem, sie greift auch das Selbstwertgefühl an. Wenn man inmitten der eigenen Mutlosigkeit noch wahrnimmt, wie in steter Folge falsche politische Entscheidungen getroffen werden und von den Mainstreammedien falsches Bewusstsein reproduziert wird, ist das Gefühl der eigenen Ohnmacht nur noch stärker. An diesen Tagen bin ich dann auch nur ein Kurzbesucher Ihrer Webseiten.

Ich besuche Ihre Webseite seit ca. 2 Jahren regelmäßig (ebenso die "Nachdenkseiten"). Ihren Ansatz, sozusagen "offiziöses" Datenmaterial zu verwenden und zu interpretieren, finde ich richtig. Besonders die allmonatliche Analyse der Arbeitslosenzahlen lese ich aufmerksam. Leider werden diese Zahlen in den Mainstreammedien sonst keiner kritischen Analyse unterzogen. Was Ihr neues Buch anbelangt, so habe ich bisher geschwankt, ob ich es mir bestellen soll. Jetzt werde ich es mir dann doch als verspätetes Osterei bestellen.

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre anerkennenden Worte. Natürlich ist mir bewußt, daß die finanzielle Lage für viele meiner Webseitenbesucher schlecht ist. Allerdings gibt es genügend, die keine Probleme haben. Das muß dann jeder selbst entscheiden, wo er sich einordnet und ob ihn ein solches Buch interessiert. Ich will vor allem dem Eindruck entgegentreten, als hätte das Buch gegenüber der Webseite keinen "Mehrwert".

Mein Buch soll auch Mut machen. In der Tat, seit drei Jahren, als ich mich zum ersten Mal mit der Entwicklung beschäftigte, scheint die Stimmung in Deutschland (und auch wegen der kritischen Webseiten) schon kräftig gekippt zu sein und die Politik muß das immer mehr zur Kenntnis nehmen. Natürlich haben wir weiter ein Auklärungsproblem, zu dessen Aufarbeitung auch die kritischen Webseiten wichtig sind. In meinem Fall gibt es Multiplikatoren in Gewerkschaften, Journalismus und Wirtschaftswissenschaft, die ich mit Rundbriefen erreiche, und die hoffentlich möglichst viel an kritischer Analyse in ihren einflußreichen Kreisen weitergeben.




20.03.08- Kommentar Nr. 7 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Ich habe an Sie die inständige Bitte: Lassen Sie sich nicht entmutigen und machen Sie bitte unbedingt weiter so wie bisher. Wenn ich das nötige Kleingeld übrig hätte, würde ich die Tausend Exemplare sofort selbst kaufen und verschenken.

Es gibt doch noch nicht einmal mehr eine Handvoll Informationsquellen (und die nur noch im Internet), die wirklich glaubwürdige und in Ihrem Fall sogar für jeden nachvollziehbare Informationen liefern, die eine realistische Meinungsbildung für kritische Zeitgenossen zulassen. Jeder Tag ohne Ihre "Gedanken zur Zeit" wäre nicht nur für mich ein viel schlechterer Tag.

Es muss doch unter Ihren Lesern auch ein paar Leute mit geben, die finanziell in der Lage sind jeweils ein paar Exemplare zu kaufen und weiter zu verschenken? Vielleicht gibt es noch andere Leser, die sich etwas einfallen lassen oder die man zu Aktionen motivieren kann, z. B. könnten Sie einen Flyer zum Downloaden und Verteilen anbieten, oder die Leser motivieren, einen Werbetext für Ihr Buch und Ihre Webseite in die Signatur ihrer eMails mit aufzunehmen oder auf Ihre Seite zu verlinken etc. Da gibt es sicher noch mehr Möglichkeiten die noch nicht genutzt wurden. Andere haben vielleicht noch bessere Ideen, starten Sie doch einfach mal einen "Gedanken zur Verkaufsankurbelung" - es sind sicherlich nicht die Dümmsten Leser, die Ihre Webseite besuchen, die können doch auch mal etwas kreativ werden und nicht immer nur Ihre Texte aufsaugen - Sie hätten es auf jeden Fall verdient!

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Nun gebe ich ja nicht gleich auf. Aber ich mußte etwas aufrütteln und unter den Webseitenbesuchern sind die meisten nicht (oder noch nicht bei Hartz IV) gelandet, sondern hätten durchaus die Mittel für ein solches Buch. Viele nehmen Gratisleistungen gern mit und haben nicht verstanden, was so ein Buch im moralischen Sinne für meine Arbeit bedeutet. Einer formulierte sogar so flott heute: „Sicher wird das (Buch) den Kohl nicht fett machen, aber wenn eine Anerkennung Ihrer Leistung nur auf diesem Wege möglich ist, trage ich gern dazu bei." Da habe ich richtig Mitleid mit dem armen Mann bekommen!

Ich werde Ihre Zuschrift anonym auf die Kommentarseite stellen, so daß auch Ihre Anregungen dort erkennbar werden. Ich selbst möchte allerdings nicht von mir aus solche Anregungen ausgeben, weil sonst der Eindruck aufkommen müßte, als wollte ich alle mit Werbeaktionen vor meinen Karren spannen.




20.03.08- Kommentar Nr. 6 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

seit über 2 Jahren besuche ich Ihre Seite regelmäßig und finde sie äußerst informativ. Daher habe ich die "Volkswirtschaft für nicht ganz Dumme" als Online-Version gelesen und hatte nicht unbedingt das Gefühl, das Buch auch noch gedruckt zu benötigen. Angeregt durch ihre mehrfachen Hinweise auf den mangelnden Umsatz habe ich es jetzt aber doch bestellt. Sicher wird das "den Kohl nicht fett machen", aber wenn eine Anerkennung Ihrer Leistung nur auf diesem Wege möglich ist, trage ich gern dazu bei.

Vielleicht sollten Sie doch einmal überlegen, ob die Einrichtung eines Spendenkontos sinnvoll ist. Ich nehme nämlich an, daß es eine ganze Reihe Leute wie mich gibt, die Ihre Seite gerne lesen, sich aber nicht unbedingt gleich ein Druckwerk zulegen möchten. Es gäbe dann eine weitere Möglichkeit Ihr Online-Projekt zu unterstützen. Bei der Publizierung weiterer Bücher, wären Sie so auch nicht gleich auf große Verkaufszahlen angewiesen, was doch ein Plus an Freiheit wäre, oder?

Reaktion:

Die Vorversion war eine Schnupperloesung, ersetzt aber nicht das Buch. Sie koennen darin nichts nachschlagen und in der Buchfassung hat sich noch vieles geaendert. Ein solches Sachbuch ist ja kein Krimi, den man in einem Stueck durchliest und dann auf Dauer weglegt. Wenn ich mit solchen Reaktionen auf die Vorab-Vorstellung haette rechnen muessen, waere ich gut beraten gewesen, die Test zu unterlassen. Mit "Kohl fett machen" hat das wenig zu tun. Ich habe nun mal grundsaetzlich Probleme mit Menschen, die, obwohl sie es sich leisten koennen, nur auf Gratisschnaeppchen aus sind und deshalb die Webseite einem gut geschriebenen Buch vorziehen. Ein ausreichendes Kriterium fuer meine eigene Bewertung sind Gratisleistungen jedenfalls nicht. Da wuerden Sie als Autor nicht anders reagieren.

Es geht mir nicht um Geld. Deswegen bitte ich nicht um Spenden. Der Kauf eines wertvollen Buches ist sicher keine Spende, zumal nach Abzug aller Kosten bei mir ohnehin kaum was haengen bleiben wird (bei Einrechnen meines Zeitfaktors waere das Buch dreimal so teuer geworden). Ich habe nie Buecher geschrieben, um daran zu verdienen und bei den letzten zwei habe ich auf Autorengehalt total verzichtet. Was Sie "Zulegen eines Druckwerkes" nennen, kann ich nicht in die gleiche Kategorie wie Spenden einstellen.

Natuerlich freut mich, dass Sie das Buch nun bestellt haben und hoffentlich werden Sie das nicht bereuen (vielleicht melden Sie sich noch einmal?)




20.03.08- Kommentar Nr. 5 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Auch das ist ein Kulturverlust, der in Deutschland leider noch durch "Geiz ist Geil" angeheizt wird.

Wie kommt ein solcher Satz auf eine Webseite, welche tagtäglich die Folgen neoliberalen Kaufkraftentzugs aufzeigt und statistisch beweist?

Die meisten Interessenten für diese Seite und die Bücher gehören zu der Bevölkerungsgruppe, welche beim Einkaufen sagen: "Das lass ich im Regal liegen, das kann man nicht essen."

Jene, die eben nicht gezwungen sind, jeden lausigen Cent gleich mehrfach umzudrehen, widersprechen eh jeder Meinung, am Kapitalismus könnte etwas kritikwürdig sein.

Auch ich bedauere sehr, das ich meinen Status als "Stammkunde" beim Buchhändler meines Ortes schon vor langer Zeit verloren habe. Quasi als "Nebenwirkung" von Zeitarbeit, Hartz4 und diversen 1-Euro-Jobs.

Selbst die 45 Euro fürs Internet (inkl. Telefonanschluss usw) muss ich mir vom Munde absparen. Aber ohne Internet wäre ich auf das Fernsehen als Informationsquelle angewiesen. Und das bedeutet: völlige Verblödung in Höchstgeschwindigkeit.

Inzwischen vermeide ich sogar die früher interessanten Nachrichten und Talkshows. Der dort verbreitete Unfug ist für mich schlicht unerträglich (auch Blutdrucksenker kosten Geld).

Ich halte es daher schlicht für falsch, was Sie in den letzten Tagen geschrieben haben. Dass das Buch nicht gleich ein Verkaufserfolg in den ersten Tagen geworden ist, mag mit Sicherheit für den Autor eine Enttäuschung sein, aber mit "Geiz ist geil" hat das eher wenig zu tun. Auch die Kritik am "kurzfristigen" Besuch der Webseite halt ich für überzogen. Vielleicht haben Sie auch einfach nicht bedacht, dass Sie selbst daran "schuld" sind? Ihre Texte sind nunmal kurz, präzise und vor allem leicht verständlich, ebenso die vielen Grafiken (welche ich auch gern in Foren usw. verlinke). Da muss man nicht stundenlang lesen und erst Wörterbücher wälzen, um den Sinn Ihrer Texte verstehen zu können...Es sind die Lügner unserer Zeit, welche ihre "Botschaften" mit Neusprech verschwurbeln und somit unverständlich und langatmig machen.

Übrigens: meine Besuchsdauer liegt durchschnittlich bei etwa 3-5 Minuten. Aber dafür "checke" ich diese (wie auch andere kritische) Seiten insgesamt etwa 8 bis 10 Mal am Tag.

Besonders die Anbeter eines gewissen Prof. (Un)Sinn lassen sich mit den Grafiken zu Einkommen, Nachfrage und Kaufkraft herrlich "an die Wand spielen" und mundtot machen. Das sind so meine kleinen Freuden des Alltags, die mir noch geblieben sind.

Gegen Aberglauben und Wahnvorstellungen hilft nur eine Medizin: Aufklärung! Das gilt für Religionen und Sekten genauso wie für die Auswüchse des Marktglaubens im ungezügelten Kapitalismus.

Leider sind die geringen Verkaufszahlen des Buches noch kein Zeichen dafür, das es überflüssig wäre. Ganz im Gegenteil.

(und allen Wünschen nach viel, viel Schaffenskraft und einem starken Kämpferherz)

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre freundliche Zeilen. Ich muß zunächst einige Mißverständnisse aufklären. Ich habe „Geiz ist geil" nicht als das Hauptmotiv der Zurückhaltung dargestellt, sondern als einen zusätzlichen Faktor („Auch das ist ein Kulturverlust, der in Deutschland leider noch durch "Geiz ist geil" angeheizt wird"). Das „Geiz ist geil" in Deutschland sehr weit verbreitet ist, werden Sie nicht bestreiten wollen. Sehr viele Interessenten meiner Webseite gehören in der Tat zu den ärmeren Bevölkerungsschichten, die sparen müssen. Sehr viele jedoch nicht, und darauf habe ich in den Gedanken zur Zeit von heute, auf die sie reagieren, schon hingewiesen. Sie kommen tagsüber aus guten Jobs, aus öffentlichen Behörden oder gehören zum sicher auch nicht schlecht bezahlten Journalismus, wie die Serveradressen verraten. Auch mein Rundbriefverteiler hat eine Menge an Menschen aus diesen Berufsgruppen und übrigens auch aus der Wissenschaftswissenschaft. Ich bin immer wieder überrascht, was da bei mir anlandet und freue mich natürlich gerade über die, die ich nicht bei mir erwartet hätte.

Mit Blick auf die ärmeren Interessenten habe ich schon auf einen Teil eines normalen Autorengehalts verzichtet und alles in allem am Ende mit einigem Glück die Kosten (ohne den gewaltigen Zeiteinsatz) wieder hereingeholt. Eben hat mich einer aus dem Hartz 4 Kreis angeschrieben, der das Buch von seinen knappen Mitteln kaufen will. Ich habe ihm geantwortet: „Mir ist sehr bewußt, daß sehr viele Menschen in Deutschland nicht zu geizig sind, ein Buch zu kaufen, sondern einfach nicht das Geld dafür haben. Wenn Sie mir Ihre Anschrift mitteilen, schicken ich Ihnen gern gratis ein Exemplar (mit Widmung). Da Sie der erste sind, der sich so meldet, tue ich das gerne, kann es aber leider nicht mit anderen Interessenten so halten."

Sie irren auch, daß jene, die eben nicht gezwungen sind, jeden lausigen Cent gleich mehrfach umzudrehen, eh jeder Meinung, am Kapitalismus könnte etwas kritikwürdig sein, widersprechen. Sehr viele von denen haben längst begriffen, daß ihnen diese Entwicklung nicht nützt. Sonst wären die Umfrageergebnisse zur sozialen Gerechtigkeit . Ausgerechnet drei neoliberal orientierte Stiftungen, nämlich Bertelsmann Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung und Ludwig-Erhard-Stiftung, stießen in einer neuen Studie, für die im August 2007 insgesamt 2026 Menschen befragt worden waren, auf das tiefe Gefühl sozialer Ungerechtigkeit in Deutschland. Nur 15 Prozent der Befragten sagen, der Aufschwung komme tatsächlich bei ihnen an und enthalten dementsprechend die Verteilung für gerecht - ein historischer Tiefstand: noch im Jahr 2006 hatten 28 Prozent der Bundesbürger erklärt, das Einkommen sei gerecht verteilt. Nach der gleichen Umfrage nennen nur noch fünf Prozent der Befragten Deutschland als das entwickelte Industrieland, das ihren Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit am nächsten kommt . Eine deutliche Mehrheit (57 Prozent) sieht die skandinavischen Länder als Vorbild. Diese seien trotz der sozialpolitischen Reformen der vergangenen Jahre mit ihren geringen Armutsquoten, niedriger Arbeitslosigkeit, Bildungschancen unabhängig von der Herkunft und vergleichsweise geringen Einkommensunterschieden beispielhaft. Abgelehnt werden dagegen die angelsächsischen Wirtschafts- und Sozialmodelle der USA und Großbritanniens. Obwohl das skandinavische Modell mit einer vergleichsweise deutlich höheren Staatsquote und höheren Einkommens- und Konsumsteuern für die Bürger verbunden ist, wird es dennoch gerade von befragten deutschen Bürgern mit hohem Einkommen als besonders gerecht angesehen. Menschen mit hohem Einkommen und aus dem oberen Viertel der Gesellschaft neigen zu über 60 Prozent sogar stärker zum skandinavischen Modell als Menschen mit niedrigem Einkommen (52 Prozent) oder aus dem unteren Viertel der Gesellschaft (49 Prozent). In dieser Verteilung dürfte sich nicht zuletzt ein Informationsmangel ausdrücken.

Für mein Buch steht praktisch nur die Webseite und das Weiterempfehlen als Werbeinstrument zur Verfügung. Nach einigen Wochen Webseitenwerbung ist dieser Effekt allerdings abgebrannt und die Verkaufszahlen fallen dann dauerhaft in den Keller. Das ist nun einmal so. Deswegen habe ich nun noch einmal Aufmerksamkeit zu erzeugen versucht.

Für den Kurzzeitbesuch habe ich Ihnen ja die Gründe genannt: der wird sehr oft neben der Berufsarbeit hineingeschoben. Ich wende mich nur dagegen, weil das ein gutes Buch einfach nicht ersetzen kann. Der Kulturverlust, um es noch einmal zu sagen, ist einfach schlimm. Sachbücher werden es allgemein immer schwerer gegen das Internet haben und Printzeitungen gehen immer mehr dazu über, für Internetartikel zu kassieren. Das ist die „instant satisfaction"-Mentalität. Im Zeitalter des Fernsehens ist das Zeitbudget für Bücherlesen ohnehin schon stark und unsinnig zusammengeschmolzen.




20.03.08- Kommentar Nr. 4 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

ich pendle sehr oft zwischen Ihren Seiten und den Nachdenkseiten. Mit eigener Recherche komme ich da leicht auf 4 -5 Stunden Lesen pro Tag.

Ich bin leider momentan bei Hartz 4, weil man einen 45-Jährigen mit über 20-jähriger kaufmännischer Berufserfahrung heutzutage nicht mehr braucht. Nicht mal zu den neuen Postdiensten hat es gereicht!!

Mein Geld ist mehr als knapp, werde mir aber vom nächsten Salär der Arge, Ihre klasse Arbeit, die Sie da machen, Ihr Buch zulegen.

Ich sage immer, es gibt nur wenige Webseites mit diesem Niveau, die ich gerne so beschreibe: "Eine Insel der Vernunft in einem Meer von Unsinn". In diesem Sinne, gehen Sie nicht unter!

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Mir ist sehr bewußt, daß sehr viele Menschen in Deutschland nicht zu geizig sind, ein Buch zu kaufen, sondern einfach nicht das Geld dafür haben. Wenn Sie mir Ihre Anschrift mitteilen, schicken ich Ihnen gern gratis ein Exemplar (mit Widmung). Da Sie der erste sind, der sich so meldet, tue ich das gerne, kann es aber leider nicht mit anderen Interessenten so halten.




20.03.08- Kommentar Nr. 3 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

ich bin kürzlich durch die Webseite Nachdenkseiten auf Ihre Webseite aufmerksam geworden, sah mich intensiv um und seither besuche ich Ihre Seite ebenso regelmäßig täglich, wie die von Albrecht Müller.

Selbstverständlich ist mir nicht entgangen, dass es Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Globalisierung zwischen Ihnen und Albrecht Müller gibt, die Sie auf Ihrer Webseite vorzüglich beschrieben haben. Da ich Meinungsvielfalt liebe, stören mich unterschiedliche Standpunkte nicht, sondern ich mache mir letztlich sowieso mein eigenes Bild.

An Ihrer Webseite schätze ich ganz außerordentlich, dass ich dort täglich Ihre Gedanken zur wirtschaftlichen und sozialen Lage Deutschlands und der Welt lesen kann. Sie erklären in sehr einfachen Worten komplizierte Zusammenhänge, so dass selbst so ein Dummie wie ich Wirtschaftslehre verstehen lernt. DANKE dafür.

Nun beklagen Sie zu Recht, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich zwar Ihre Webseite ansehen, wenn mitunter auch ziemlich oberflächlich, sich aber scheuen, Ihr neuestes Buch zu kaufen und Sie machen sich ebenso zu Recht Gedanken darüber, ob sich der ganze Aufwand des Bücher- und Webseitenschreibens überhaupt lohnt. Ich finde es prima, dass Sie diese Zweifel öffentlich äußern.

Ich bin davon überzeugt, dass es dem Menschen angeboren ist, mitzunehmen, was er kostenlos ergattern kann und das Internet ist (noch!) eine prima Anlaufstelle, um schnell und kostenlos an die vielfältigsten Informationen zu gelangen.

Wenn interessierte Menschen also völlig umsonst an so wertvolle Informationen, wie Sie sie verbreiten, herankommen, warum sollten sie dann Ihre Bücher kaufen? Bei der Fülle an Infos, die Ihre Webseite bietet, können sich vermutlich die wenigsten Menschen vorstellen, dass in Ihren Büchern etwas stecken könnte, was sie noch nicht wissen. Auch mag sie die Vorstellung hindern, dass das gedruckte Wort schneller veraltet als das virtuelle einer gut gepflegten Webseite.

Derweil ich, als treue Nachdenkseiten-Leserin, Albrecht Müllers Bücher "Reformlüge" und "Machtwahn" gekauft und gelesen habe, weiß ich, dass in seinen Büchern jede Menge Zusammenhänge in kompakter Form erklärt werden, die man sich auf seiner Webseite mühsam zusammen suchen muss und wenn man nicht weiß, wonach man sucht, findet man logischerweise auch nur durch Zufall etwas. Ergo kann eine Webseite, so gut sie auch gepflegt sein mag, ein gutes Sachbuch nicht ersetzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich werde das Buch "Globalisierung: Legende und Wahrheit" in Bälde kaufen, lesen und mich sicherlich noch einmal bei Ihnen melden.

Falls Sie Ihr Webseite einstellen, würde es mir sehr leid tun, aber ich werde Ihre Beweggründe verstehen.

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre verständnisvollen Worte. Es ist wohl so, dass sehr viele Menschen nicht mehr begreifen, wie viel wertvoller ein systematisch aufgebautes Buch, das man auch noch in der Hand halten und in dem man jederzeit nachschlagen und sogar Notizen machen kann, gegenüber dem Betrachten vieler Webseiten ist. Die Leute verlieren weit mehr Zeit am Bildschirm, als wenn sie sich mit einem gezielten Buch informieren ließen. Auch das ist ein Kulturverlust, der in Deutschland leider noch durch "Geiz ist Geil" angeheizt wird.




20.03.08- Kommentar Nr. 2 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

Wichtig: Bleiben Sie am Ball. Sie haben mit der Website einen Bekanntheitsgrad erreicht, der sich auch finanziell lohnen kann. Warum bauen Sie nicht gezielt etwas mehr Werbung (Google Ads) ein. Auch Amazon bietet ein gutes Partnerprogramm. Dies lässt sich mit einer Liste von Literaturempfehlungen verbinden. Gut platzierte themenbezogene Werbung stört keinen mehr. Zur Problematik des Buchverkaufes: Als Nichtfachmann hat man heutzutage den Eindruck die Aussagen dieser Bücher sind schon veraltert, wenn sie gedruckt werden. Grob gesagt: Die Website ist tagesaktuell - das Buch ist von gestern (egal ob es stimmt oder nicht).

Reaktion:

Mir geht es wirklich nicht darum, mit der Webseite oder den Büchern Geld zu machen. Sonst hätte ich schon längst die Werbung an Bord geholt. Dieses Buch ist in meiner vielleicht voreingenommenen Meinung wichtiger als die Webseite. Es ist sehr aktuell, läßt sich herumtragen und nachschlagen und ist vor allem systematisch aufgebaut. Der Informationseffekt ist daher weit höher als über eine Webseite erreichbar. Zudem wird das Buch über die Webseite aktuell gehalten.




20.03.08- Kommentar Nr. 1 zu: Ein Brief an meine BesucherIinnen

danke für Ihre Mühen, das neue Buch habe ich erworben, bitte machen Sie weiter, ich komme häufig auf Ihre Seiten und habe viele interessante Anregungen bekommen. Die meist geringe Rückkopplung auf Spendenaufrufe und dergleichen ist der Normalzustand im Internet, ich weiß das aus eigener Erfahrung aus eigenen Netz-Projekten.

Reaktion:

Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. In meinem Fall mag das ein bißchen anders sein. Es geht wirklich nicht um einen Spendenaufruf, sondern für mich um die Sache. Wer nur gratis mitnehmen will, aber für ein meiner Meinung nach wichtiges Buch nicht zu interessieren ist, ist bei mir eigentlich falsch am Platze (es sei denn er hat wirklich nicht das Geld für ein Buch). Und 600 Menschen lassen sich meine Rundbriefe sogar ins Haus schicken. Für mich ist es ein Test geworden, ob mit einer kritischen Webseite überhaupt etwas zu bewegen ist. Persönlich habe ich ohnehin nichts davon, außer einen moralischen Effekt.