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Mein Entwurf einer Neujahrsansprache für den Herrn Bundespräsidenten
Für mein Buch "Globalisierung: Legende und Wahrheit" können jetzt die aktualisierten Abbildungen in der 3. Revision
vom 17. Dezember 2008 heruntergeladen werden. Damit ist es wieder brandneu!
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Krisen-Wache (komplett aktualisiert 06.01.) jetzt hier Hier ein entlarvendes Video zur Propaganda-Maschine der "Neuen Sozialen Marktwirtschaft" Neuester Rundbrief 08.01.: Die Krise ist am Arbeitsmarkt angekommen Neuester Rundbrief 07.01.: Immer mehr Ebbe am Automarkt Neuester Rundbrief 07.01.: Die Krise erreicht den Arbeitsmarkt
-> Nun kann es auch die Bundesregierung nicht mehr verheimlichen: Die Krise ist am Arbeitsmarkt angekommen.
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-> Der Export deutscher Automobile ist im Dezember um 22 Prozent eingebrochen.
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-> Die Vorauskommandos der Weltwirtschaftskrise sind am deutschen Abeitsmarkt angekommen.
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Und hier neueste Schwerpunkte:
Gedanken zur Zeit:
1157 heute: Die amtlichen Lügen vom Arbeitsmarkt haben immer kürzere Beine,
1156 Eigene Medienaktivitäten,
1155 heute: Die Feuerwehr des Internationalen Währungsfonds ist wieder unterwegs,
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global news 1354 08-01-09:
Die Krise ist am Arbeitsmarkt angekommen
Nun kann es auch die Bundesregierung nicht mehr verheimlichen: Die Krise ist am Arbeitsmarkt angekommen. Hat die Bundesregierung bisher immer das angebliche Wunder am Arbeitsmarkt auf ihre eigene Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zurückgeführt, so macht sie jetzt das Ausland und die globale Wirtschaftskrise verantwortlich.
Die Zahl der Kurzarbeiter steigt. Die Nachfrage nach Arbeitskräften fällt deutlich. Gegenüber November stieg saisonbereinigt die Arbeitslosigkeit erstmals wieder deutlich an, der Beschäftigungsaufbau brach ab. Im internationalen Vergleich hat Deutschland weiter den höchsten Anteil an Langzeitarbeitslosen und landet in der allgemeinen Arbeitslosigkeit unter 18 alten Industrieländern nur auf dem 14. Platz.
Besonders rasant steigt nun die Kurzarbeit. Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen jeweils erst zwei Monate nach Quartalsende vor und sind daher als Konjunkturindikator vom Arbeitsmarkt wenig geeignet. Doch muß Kurzarbeit vorher angezeigt werden. Die Anzeigen sind deshalb als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren. Die Entwicklung im November mit 107.000 mehr als im Vormonat und 125.000 mehr als im Vorjahr zeigt einen fast dramatisch zu nennenden Anstieg an. Rechnet man die Anzeigen der saisonal geprägten Bau- und Landwirtschaft heraus und bildet damit den konjunkturell bedingten Arbeitsausfall ab, kommt man auf 87.000 mehr als im Vormonat und 126.000 oder zwölfmal mehr als vor einem Jahr (Abb. 14615). Dazu die Bundesagentur: "Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten kräftig erhöhen wird."

Für eine komplette Analyse des Arbeitsmarkt im Dezember siehe hier.
global news 1353 07-01-09:
Immer mehr Ebbe am Automarkt
Der Export deutscher Automobile ist im Dezember um 22 Prozent eingebrochen. Im Gesamtjahr 2008 ging der Export laut VDA um vier Prozent zurück; die Produktion sank um drei Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Neuzulassungen in Deutschland um 7 % unter dem Vorjahreswert (Abb. 14061, 04789).


global news 1352 07-01-09:
Die Krise erreicht den Arbeitsmarkt
Die Vorauskommandos der Weltwirtschaftskrise sind am deutschen Abeitsmarkt angekommen. Die morgen veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Dezember werden erneut kaum noch Zeitphasenvergleiche zulassen, weil immer neue Veränderungen in der statistischen Basis erfolgt sind. So wurde Ende 2006 eine neue Saisonkurzarbeitergeld-Regelung eingeführt, bei der praktisch arbeitslose Bauarbeiter in Schlechtwetterphasen Kurzarbeitergeld in Höhe des sonst üblichen Arbeitslosengeldes enthalten und damit anders als früher nicht mehr als arbeitslos gezählt werden. Aufgrund einer anderen Neuregelung in 2007 werden viele der über 58-Jährigen nicht mehr als arbeitslos geführt, obwohl sie noch arbeiten wollen. Außerdem hat die Arbeitsverwaltung in 2007 die systematische Überprüfung des Arbeitslosenstatus verschärft, ohne den darauf entfallenden Rückgang der Arbeitslosigkeit zu benennen. Die Zahlen vom Dezember 2008 sind also kaum noch mit denen des Vorjahres vergleichbar.
Dagegen gibt es noch einige verläßlichere Daten. Dazu zählt die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger, von denen nur noch wenig mehr als die Hälfte tatsächlich als arbeitslos gezählt werden. Dahin gehören auch die Anmeldungen von Kurzarbeit, deren erheblichen Anstieg schon im Oktober letzten Jahres das Infoportal gestern gemeldet hat. Ebenso ist hier die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage einzuordnen, die von der Bundesagentur als „Stellenindex BA-X" monatlich bekannt gegeben wird. Dieser Index ist laut Bundesagentur der aktuellste Stellenindex in Deutschland und beruht auf konkreten Stellengesuchen der Firmen. Er signalisiert die Einstellungsbereitschaft und bildet die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Stellen für "normale" sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis, die Stellen für Freiberufler und Selbständige sowie die gemeldeten Stellen aus der privaten Arbeitsvermittlung ein. Nach heutiger Mitteilung der Agentur hat sich dieser Index im Dezember 2008 „deutlich abgeschwächt" (Abb. 14616). Mittelfristig werde sich der Rückgang des Index in der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zeigen, erklärte die Bundesagentur.

Zum Arbeitsmarkt im Dezember siehe aktualisierten Schwerpunkt.
global news 1351 06-01-09:
Nun sinkt auch der globale Industrieindex auf den tiefsten Stand
Der JPMorgan Global Manufacturing PMI, der auf Umfragen unter Einkaufsmanagern beruht, zeigte im Dezember mit nur 33,2 Punkten den tiefsten je gemessenen Stand (Abb. 03844). Index-Ergebnisse über 50 deuten dabei wachsende Wirtschaftsentwicklungen, unter 50 schrumpfende an.

global news 1350 05-01-09:
Zur Entwicklung der Kurzarbeit
Als eines der wichtigsten Kurzfrist-Geschütze gegen einen Anstieg der ausgewiesenen Arbeitslosigkeit hat die Bundesregierung das Kurzarbeitergeld in Stellung gebracht. Das Kurzarbeitergeld soll Unternehmen in Flautezeiten von Entlassungen abhalten, indem die Bundesagentur für Arbeit für einen Teil der Lohnkosten einspringt. Schon im Dezember 2006 wurde eine neue Saisonkurzarbeitergeld-Regelung eingeführt, bei der praktisch arbeitslose Bauarbeiter in Schlechtwetterphasen Kurzarbeitergeld in Höhe des sonst üblichen Arbeitslosengeldes enthalten und damit anders als früher nicht mehr als arbeitslos gezählt werden. Nun hat die Bundesregierung das Kurzarbeitergeld von 12 auf 18 Monate verlängert. Doch die Industrie beanstandet, daß betroffene Betriebe den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil auf 80 Prozent des normalen Lohns entrichten müssen. Diese Abgabenlast soll nach Vorstellung des Arbeitgeberverbands künftig aus Steuermitteln abgemildert werden. Damit wächst natürlich die Gefahr, daß Arbeitgeber vorschnell auf Kurzarbeit ausweichen, weil die für das Unternehmen profitabler ist.
Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen jeweils erst zwei Monate nach Quartalsende vor und sind daher als Konjunkturindikator vom Arbeitsmarkt wenig geeignet. Doch muß Kurzarbeit vorher angezeigt werden. Die Anzeigen sind deshalb als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren. Im letztgemeldeten Oktober lagen Anzeigen für 57.000 Kurzarbeiter vor (Abb. 14615). Im Vergleich zum Vormonat war das ein Anstieg um 30.000 und im Vergleich zum Vorjahr um 42.000 angezeigte Kurzarbeiter. Die Welle an Kurzarbeit baute sich also schon vor zwei Monaten deutlich viel früher und stärker als im Vorjahr auf und signalisiert, wie die Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt übergreift. Am kommenden Mittwoch wird die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitsmarktzahlen vom Dezember mit den Kurzarbeitanmeldungen vom November gekannt geben. Dabei rechnet die Bundesagentur mit einem weiteren kräftigen Anstieg der Kurzarbeit.

Bei längeren Krisen, wie sie jetzt erwartet wird, geht Kurzarbeit am Ende in Arbeitslosigkeit über.
Weitere Rundbriefe hier.























