Einige Bewertungen meines neuen Buches "Die zweite Grosse Depression"

Manfred Steingrube, Betriebsratsvorsitzender:

Das hoch aktuelle Buch "Die zweite Große Depression" von Dr. Joachim Jahnke gliedert sich in fünf Hauptbereiche mit zahlreichen Kapiteln, die nebeneinandergelegt ein Gesamt-Bild der "zweiten Großen Depression" ergeben. Im ersten Teil wird der Frage nachgegangen, woher das Geld stammte, dass verspielt wurde. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Frage, warum die Kreditblase platzte und die Banken zur Strecke brachten oder noch bringen werden. Der dritte Teil zeigt sehr anschaulich wie die Kreditkrise sich in die Realwirtschaft hinein frisst. Der vierte Teil setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Banken gerettet werden sollten oder nicht. Der letzte Teil schaut in die Zukunft und offeriert hierzu Vorschläge wie der Weg aus der Krise führen könnte.

Jeder einzelne Bereich wird also abschließend analytisch sorgfältig aufgearbeitet. In seiner Aktualität und Brisanz ist es gegenwärtig das wohl einzige auf dem Deutschen Bücher-Markt zu findende anspruchs- und gehaltsvollste Buch, das sich mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise und ihre weltweiten Folgen für die Menschheit präzise und akribisch auseinandersetzt.

Joachim Jahnke führt den Leser durch eine nachzuvollziehende weltweite "Wirtschafts- und Finanzgeschichte" von fast acht Jahrzehnten. Von der Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre bis zur Gegenwart, ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen. Ein spannendes und informationsreiches Buch mit vielen Insiderwissen. Dabei werden wie selbstverständlich auch politische Hintergründe mit ihren vielen "Strippenziehern" in der Folge benannt. Der Leser wird sehr schnell erkennen können, dass die Krise kein "Naturereignis" war oder ist, sondern von einer zügellosen Profitmaximierung multinationaler Kapitaleigner weltweit heraufbeschworen wurde.

Das enorme einseitige Anwachsen der Geldmengen zu Lasten von Millionen Menschen hätte mit einer weitsichtigen und mehr einer nationalen wie internationalen abgesprochenen und ordnenden Politik (z.B. Weltfinanzsystem) innerhalb des Globalisierungsprozesses zumindest nicht in dem Ausmaß funktionieren können, wenn sich Politiker der Problematik und ihrer Verantwortung und Macht gleichermaßen für alle Menschen bewusster gewesen wären, so Joachim Jahnke u.a. in seiner Analyse.

Durch eine doppelzüngige Deregulierungspolitik verantwortungsloser Akteure in Politik und Gesellschaft ist es eher zu einem immer größeren Marktradikalismus auf höchstem Niveau gekommen. Der unbedingte feste Glaube an die reinigenden Kräfte des Marktes ist zu einem Fetischismus, ja zur Religion neoliberalen Glaubens auf fast allen gesellschaftlichen Ebenen erhoben worden, der auch keinen gesellschaftlichen Widerspruch oder gar Kritik duldete.

Dies bedurfte allerdings einer jahrelangen politisch bewussten und zielstrebigen Vorbereitung. In diesem Prozess waren nahezu alle in Berlin vertretenden Parteien von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU und der FDP beteiligt, mit Ausnahme der Linkspartei, und haben die Weichen für einen hemmungslosen Neoliberalismus gestellt, der darauf folgend nicht mehr für alle Menschen eine auskömmliche Arbeit zur Verfügung stellte, sondern das Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich beschleunigte. Hierzu zählt Joachim Jahnke auch das Hochschießen prekärer Arbeitsverhältnisse und die vehemente Weigerung einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen.

Bankenmanager, deren Anzahl überschaubar bleibt, haben durch immer höhere und rücksichtslose Profitgier nach Gewinnmaximierung ihren Teil der Krise zu verantworten, soweit sie dabei überhaupt eine Veranlassung erkennen sollten und es noch nicht in ihrer Denkweise zu einer Verrohung moralischer, ethischer und gesellschaftlicher Prinzipien gekommen sein sollte.

Diesem Credo huldigten jahrelang aber nicht nur eine große Anzahl von Politikern und einige Bankenmanager, sondern ebenso auch einzelne der sogenannten beratenden Wirtschaftsinstitute der Regierungen und einflussreiche gesellschaftliche Gruppen. Die dem "Mainstream" zugewandten Medien fungierten mal mehr mal weniger als Lautsprecher dieser Politik. Ihre starke Einflussnahme reichte offensichtlich aus, um neoliberale Botschaften in die Köpfe der Menschen zu implantieren, die nun zum größten Teil fassungslos und ungläubig vor einem sozialen Scherbenhaufen stehen oder noch stehen werden.

Der Weg in die Krise wird also ins kleinste Detail aufgearbeitet und dem Interessierten nahe gebracht. Politisch betrachtet entsprach dieser höchst undemokratische Weg zur Politikwende in Deutschland nicht dem Mehrheitswillen der Menschen. Darüber hat sich aber die damalige Regierungskoalition unter rot/grün (und unter massiven Druck der Oppositionsparteien von CDU/CSU und FDP) und unter Federführung des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) hinweg gesetzt.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, wenn es der Politik nicht rechtzeitig gelingen wird, die entscheidenden Hebel zur Krisenbewältigung umzulegen, kann wohl nicht mehr ganz ausgeschlossen werden, dass nicht nur die an den Rand der Gesellschaft gedrängten Menschen auf ihre Situation aufmerksam machen werden.

Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich mit dem Thema "Finanz- und Wirtschaftskrise" aus einer anderen Perspektive auseinandersetzen will.


ich habe mir Ihr zweites Buch natürlich auch bestellt und finde es genauso gut und informativ wie Ihr Erstes.

Für die angebotene Qualität sage ich schon einmal vielen Dank und bin froh, daß sich so ein kompetenter Fachman um die Aufklärung komplizierter wirtschaftlicher Sachzusammenhänge kümmert und diese dem nur manchmal sachkundigen Laien auch so verständlich erläutert.


ich habe Ihr Buch durchgelesen und finde, es sollte Pflichtlektüre werden für alle im Geldgewerbe arbeitenden Menschen.

Besonders die sachliche Analyse der Krise und die Ursachenforschung ist sehr gut gelungen. Auch Ihre Anregungen was nun zu tun ist, fand ich logisch und hilfreich. Hoffentlich lesen auch Politiker Ihr Buch.

Die interessanten Grafiken kennen wir ja schon von Ihrer gelungenen Website. Ich erlaube Ihnen gern, mein Feedback zu veröffentlichen.


grade habe ich Ihr neues Buch zu Ende gelesen - danke für dieses prima belegte und fundierte Werk zur derzeitigen Krise. Ich habe schon viel zum Thema gelesen, aber nichts, was Ihrem Buch das Wasser reichen könnte. Auch Ihre Homepage mit der enormen Fülle wirtschaftlichen Datenmaterials ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil bei der Vorbereitung meiner Lehrtätigkeit geworden.


das Buch liest sich für einen interessierten Menschen wie ein Krimi ! Ihr großes Verdienst ist eine detaillierte Analyse für das gesetzmäßige Scheitern der neoliberalen Marktwirtschaft mit hoher Aktualität.


habe Ihre neustes Buch gelesen und um es "preußisch kurz" zu formulieren: Brilliant. Es hebt sich wirklich von den anderen derzeitigen Analysen durch seine WESENTLICHKEIT ab.


ich habe Ihr Buch bereits gelesen und finde, dass es Ihnen sehr gut gelungen ist. Die klar Aussprache tut gut!


Die sachliche Analyse der Krise ist sehr gut. Die Ursachenforschung ist sehr einleuchtend und setzt an den richtigen Stellen an. Ihre Feststellungen und Anregungen was ist zu tun ist, fand ich logisch und hilfreich. Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch an das Buch von Heiner Flassbeck "GESCHEITERT Warum die Politik vor der Wirtschaft Kapituliert" erinnern. Beide Bücher zeigen eigentlich sehr exakt die Aufgaben der Zukunft auf.


ich habe Ihr neues Buch gelesen und man muss kein Akademiker sein, um Ihre sachlich und detaillierte Analyse zu verstehen. Ich sage danke, für dieses genial fundierte Werk zur derzeitigen Krise. Und die Kläffer? Ja, ich weiß, sie nennen sich Experten, Politiker und Prof.


Sie haben in kurzer Zeit ein brillantes Buch von hoher Aktualität geschrieben, dafür meinen herzlichen Glückwunsch. Schade, dass es nicht in einem der großen Taschenbuchverlage mit hohen Auflagen erscheint. Dem Buch (vielleicht einer aktualisierten Neuauflage?) wäre unbedingt eine große Verbreitung zu wünschen.