Merkels Wahlslogan lautete "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben". Der Slogan hat sich schon im Wahlergebnis mit den starken Verlusten der bisherigen Regierungsparteien entlarvt. Leider kann nur das oberstes Zehntel wirklich gut leben, während weitere 40 % einigermaßen gut leben und die untere Hälfte eher weniger gut lebt, und der gewaltige Zustrom von Wirtschaftsmigranten ist zu Deutschlands größtem Problem geworden. "Land unter" bedeutet eine Situation, in der zu viele Dinge durcheinander und gleichzeitig einen überfordern. Mit 98 Seiten und 80 farbigen Grafiken auf der Basis des aktuellsten Datenmaterials kann das Buch jetzt beim Verlag für 8,10 Euro bestellt werden und ist auch im Buchhandel unter „ISBN-13: 978-3-7448-8946-9“ erhältlich, sowie bei vielen Versendern , z.B. buch.de, buch24, ebook.de.


"In times of universal deceit, speaking the truth is a revolutionary act." George Orwell


Neueste Rundbriefe:


Rundbrief 19.11: 5 Gründe gegen einen unbegrenzten "Familiennachzug"

Die Schlacht um Jamaika tobte vor allem um den bisher blockierten Familiennachzug für nur subsidiär geschützte Migranten. Würde auch hier der Familiennachzug zugelassen, so erhöhte sich die Zahl der Migranten mit Recht auf Familiennachzug um nicht weniger als 60 % - keine Kleinigkeit also. Es gibt gleich eine Reihe gewichtiger Gründe gegen den unbegrenzten Familiennachzug, von denen jedoch die Medien die meisten unterschlagen. Hier fünf besonders wichtige Gründe. Weiter hier.

Rundbrief 28.10: Immer mehr Milliardäre und ihr Vermögen - Deutschland nach Zahl pro Wirtschaftskraft noch vor USA

Nach der neusten Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zusammen mit der Mega-Bank UBS stieg das Vermögen von Milliardären 2016 weltweit um 17 %, mehr als eine Verzehnfachung über die letzten 10 Jahre Weiter hier.

Rundbrief 25.10: Das Land der armen Kinder

So sind fast ein Drittel aller Kinder in Deutschland trotz Sozialleistungen mindestens immer wieder in Armut. Nur knapp 66 % leben dauerhaft in gesicherter Lage. Weiter hier.

Rundbrief 24.10: Bei steigendem Anteil an Migrantenkindern ist das deutsche Schulniveau im Sinkflug

Im Auftrag der Kultusminister der Länder führt das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) für die Jahrgangsstufe vier seit 2011 bundesweite Vergleichsstudien durch. Der sogenannte IQB-Bildungstrend gilt als deutsches Pendant zur internationalen Pisa-Studie. Nach dem neuesten, am 13. Oktober veröffentlichten Test können Grundschüler deutlich schlechter rechnen, schreiben und zuhören als noch vor fünf Jahren Weiter hier.

Rundbrief 24.10: Bei steigendem Anteil an Migrantenkindern ist das deutsche Schulniveau im Sinkflug

Im Auftrag der Kultusminister der Länder führt das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) für die Jahrgangsstufe vier seit 2011 bundesweite Vergleichsstudien durch. Der sogenannte IQB-Bildungstrend gilt als deutsches Pendant zur internationalen Pisa-Studie. Nach dem neuesten, am 13. Oktober veröffentlichten Test können Grundschüler deutlich schlechter rechnen, schreiben und zuhören als noch vor fünf Jahren Weiter hier.

Rundbrief 19.10: Plus ça change: Die soziale Tünche des Kapitalismus wird immer dünner

Der Kapitalismus hat seine Schmarotzer noch nie so beschenkt wie heute. Ist es Wahnsinn, so hat es jedenfalls Methode. Weiter hier.

Rundbrief 18.09: Eurozone "gone mad": Deutschland zahlt nach den Wahlen

Bis zu den Bundestagswahlen wollen unsere Partner noch warten, bis sie ihre Ansprüche auf Lastenausgleich in der Eurozone präsentieren. Dabei geht es um einen EU-Haushalt, einen EU-Finanzminister, neue und alte Pöstchen und sehr viel Geld. Weiter hier.

Rundbrief 05.09: Die 8 Merkel-Jahre der SPD

Noch immer und auch nach der TV-Debatte fragen sich viele Wähler, ob sie nun auf Merkel oder Schulz setzen sollen. Das ist nach 8 Jahren große Koalition (4 der 12 Merkel-Jahre waren schwarz-gelbe), in denen diese Parteien immer weniger unterscheidbar wurden, keine leichte Entscheidung, und so war nach kürzlichen Umfragen fast die Hälfte der Wähler immer noch unentschlossen. Tatsächlich sind Merkel und Schulz programmatisch weitgehend austauschbar. Weiter hier.

Rundbrief 28.08: Die für Deutschland verlorenen 12 Jahre der Angela Merkel

In Dublin sprach mich nun kürzlich ein amerikanisches Ehepaar neidisch und bewundernd auf die deutsche Bundeskanzlerin an. Ich antwortete, es gäbe kaum ein Land in der Welt, das so leicht wie Deutschland zu regieren sei. Regierung und Medien sorgen für ein weitverbreitetes Wohlgefühl, das weit jenseits der Realitäten angesiedelt ist und auf das jetzt Merkel mit ihrem inhaltslosen Wahl-Slogan "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" setzt. Weiter hier.

Rundbrief 28.08: Die verlogen heile Welt der Bertelsmann Stiftung: Integration von Muslimen

Rechtzeitig vor den Bundestagswahlen bringt die Merkel-nahe Bertelsmann Stiftung eine Studie heraus, die schon im Titel ihre Richtung verrät: "Muslime in Europa Integriert, aber nicht akzeptiert?". Die Studie will herausgefunden haben, daß muslimische Einwanderer in Westeuropa deutliche Fortschritte bei der Integration gemacht haben und spätestens seit der zweiten Generation mehrheitlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen seien. Doch würden diese Integrationserfolge von Teilen der Gesellschaft zu wenig anerkannt. Stimmt nur nicht! Weiter hier.

Rundbrief 22.08: Kohl, Merkel, Schulz und die nationale Frage

Die Welt besteht seit Jahrhunderten aus Nationen mit ihren Nationalgefühlen und nationalen Grenzen und meist auch nationalen Währungen, aber auch unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Verhaltensweisen. Trotz Globalisierung haben die Nationen Bestand, wie sich vom EU-Austritt Großbritanniens bis zu den militärgestützten Grenzambitionen Chinas zeigt. Wie lebendig die Nationalstaaten selbst in der EU sind, hat sich erneut seit 2015 in der Flüchtlingskrise und der Unmöglichkeit, die Flüchtlinge in der EU zu verteilen, bewiesen. Weiter hier.

Rundbrief 16.08: Warum die nächste Finanzkrise die "Mutter aller Krisen" werden kann

Die Welt schwimmt in Liquidität, weit mehr als je zuvor. Die Notenbanken haben die Notenpressen schon seit Jahren auf maximale Geschwindigkeit gebracht. So hat die EZB ihr Bilanzvolumen in wenigen Jahren mehr als vervierfacht und allein in den letzten zwei Jahren verdoppelt (Abb. 16572). Doch sehr viel dieser Liquidität ging nicht in die erhofften Investitionen oder den privaten konjunkturstützenden Konsum sondern direkt in spekulative Anlagen an den Finanzmärkten der Welt. Weiter hier.

Rundbrief 03.08: Capitalism gone wild - Einige Schlaglichter auf den Zustand der Zivilisation

Seit dem Fall der Berliner Mauer ist der Kapitalismus besonders wild geworden. Die meisten Menschen bekamen einen ersten Eindruck dieses Verhängnisses, als 2007 die Weltkreditkrise ausbrach und die Banken sich als Geldvernichter in gigantischen Ausmaßen erwiesen. Weiter hier.

Rundbrief 25.07: Sollbruchstellen unseres Wirtschafts- und Sozialsystems: Steuersystem

Eines der größten Probleme unseres Wirtschafts- und Sozialsystems ist die Konzentration von Einkommen und Vermögen bei einem kleinen Teil der Gesellschaft und die Armut, die sich gleichzeitig im unteren Teil ausbreitet und dabei auch immer mehr Kinder ihrer Zukunftschancen beraubt (Abb. 19614). Der Anteil der obersten 10 % am Einkommen liegt schon wieder in der Größenordnung der Kaiserzeit vor dem Ersten Weltkrieg. Weiter hier.

Rundbrief 21.07: Testet jetzt Italien Merkels "Keine Obergrenze!"?

Beharrlich sendet Merkel ihr Signal "Keine Obergrenze!" in alle Welt. Es kommt überall in den afrikanischen Flüchtlingslagern und bei den in Afrika sonst Abreisebereiten an. Es kann nur bedeuten: "Mama" Merkel immer noch im Willkommensmodus. Also ab nach Germany! Weiter hier.

Rundbrief 19.07: Deutschland vor der Entscheidung: Massiv in die Eurokasse zahlen oder Löhne und Sozialleistungen zu Hause erhöhen

Deutschland hat seine Nachbarn in Westeuropa und andere Handelspartner jahrzehntelang mit Lohnsenkungen oder Lohnbremsen und entsprechend steigenden Exportüberschüssen geschädigt und provoziert. Allein mit den Krisenländern der Eurozone und Frankreich waren es seit dem Jahr 2000 zusammen 1,1 Billionen Euro an deutschen Bilanzüberschüssen (Abb. 19378), was mehr als zwei Dritteln der jährlichen Ausgaben aller privater Haushalte in Deutschland oder mehr als dem Fünffachen der jährlichen deutschen Industrieinvestitionen entspricht Weiter hier.

Rundbrief 14.07: 4,5 Milliarden Afrikaner in 2100

Die heute vom UN-Bevölkerungsprogramm veröffentlichte Prognose bis 2100 zeigt vor allem, wie stark der afrikanische Kontinent trotz aller Ernährungsprobleme, die ihn schon heute plagen, und trotz der erwarteten negativen Auswirkungen der Erderwärmung seine Bevölkerung weiter dramatisch aufbaut. Mit einer Steigerungsrate von 256 % sollen es dann in 2100 4,5 Mrd. Menschen sein - eine Weltbevölkerung von 1965 obendrauf. Weiter hier.

Rundbrief 10.07: G20: Trumps Sieg über Merkel in der Handelspolitik

Die deutschen Medien feiern Merkel als Siegerin über Trump in den handelspolitischen Ergebnissen des Hamburger G20-Gipfels. Daß das so nicht stimmt, erschließt sich erst, wenn man sich die Mühe macht, das "Kleingedruckte" des Gipfel-Kommuniqués zu lesen und mit dem Text des vorigen G20-Gipfels zu vergleichen. Weiter hier.

Rundbrief 06.07: Welches Vertrauen kann man noch in die G20 und Leader Merkel haben?

Wie sich die Zeiten ändern: Nun gibt es die G20 der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer schon seit 18 Jahren. Doch wer teilt noch die 1999 geschöpften Hoffnungen? In Hamburg kommen jetzt Staatsführer zusammen, von denen mindestens ein Drittel derzeit ohnehin wenig Vertrauen erwecken kann. Weiter hier.

Rundbrief 04.07: Dank Merkel kamen 2016 rund 45 % aller weltweit Asylsuchenden nach Deutschland - Skandinavien war mit nur 2,3 % auf Gegenkurs

Die OECD hat jetzt die Asylstatistik für 2016 veröffentlicht. Danach wurden in Deutschland 722.360 Anträge gestellt oder rund 45 % aller in den OECD-Ländern gestellter Anträge. Dagegen haben die skandinavischen Länder, wie auch die meisten anderen, vorgeführt, daß man den Zustrom von Flüchtlingen drosseln kann, ohne gegen die internationalen Asylvorschriften zu verstoßen oder die Gebote der Humanität zu verletzen. Weiter hier.

Rundbrief 29.06: Drei Trends, die unsere Welt total verändern können und wahrscheinlich werden

Man muß nicht Zukunftsforscher sein, um sich die Veränderungen vorzustellen, die in den kommenden Jahrzehnten auf uns zukommen. Ich möchte hier aus meiner Sicht drei der wichtigsten herausgreifen, die sich überdeutlich am Horizont zeigen: Von den Herren der Automaten, vom Trend in die Armut und "Finis Europa"? Weiter hier.

Rundbrief 23.06: Warum die deutsche Flüchtlingspolitik auch die Interessen der Herkunftsländer der Flüchtlinge verrät



Nur wenn die Lebensqualität in den meist grenznahen Flüchtlingslagern in Asien und Afrika mit entsprechenden Hilfen der reichen Industrieländer deutlich erhöht wird, lassen sich weitere massenhafte Abwanderungen verhindern. Weiter hier.

Rundbrief 20.06: Sollbruchstellen unseres Wirtschafts- und Sozialsystems: Altersversorgung

"Sollbruchstellen" sind Brüche, die vorprogrammiert sind. Auch in unserem Wirtschafts- und Sozialsystem hat die Politik offenen Auges Bruchstellen eingeplant oder jedenfalls in Kauf genommen, was auf dasselbe Ergebnis hinausläuft. In unregelmäßiger Folge werde ich einige Rundbriefe diesen Bruchstellen widmen. Den Anfang macht die Altersversorgung, weil hier die Brüche schon jetzt besonders deutlich erkennbar sind. Die klar absehbaren Auswirkungen von demographischer Entwicklung, Digitalisierung, Globalisierung und schlecht integrierter Immigration würden ein dramatisches Gegensteuern durch die Politik zur Rettung einer angemessenen Altersversorgung und Vermeidung von Altersarmut notwendig machen. Stattdessen hat sich die Politik bisher darauf eingerichtet, die Brüche zu begleiten und bestenfalls zu verwalten. Weiter hier.

Rundbrief 16.06: Genosse Roboter übernimmt: Wo bleibt die Arbeit zwischen Digitalisierung und Globalisierung?

Weltweit ist der Einsatz von Industrierobotern in starkem Anstieg. Derzeit sind es noch 1,6 Mio., doch 2019 sollen es nach Projektion von "World Robotics" bereits 2,6 Mio. sein, und jeder einzelne davon ersetzt in der Regel eine größere Zahl von Arbeitnehmern, da Roboter wesentlich schneller und Tag und Nacht und meist mit weniger Fehlern arbeiten. Weiter hier.

Rundbrief 12.06: Von der Schizophrenie der Hälfte der Deutschen, die sich in "hohem Wohlstand" wähnt

Es gibt in Deutschland offensichtlich einen erheblichen Graben zwischen den Fakten und den Gefühlen, der jeden Versuch für eine gerechtere Gesellschaft scheitern lassen muss und auch der SPD (oder der LINKE) mit ihrer Leitforderung nach sozialer Gerechtigkeit bei den Bundestagswahlen keine Chance geben dürfte. Laut dem am 23. Mai veröffentlichen Nationalen Wohlstandsindex des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos stieg der Anteil der Bundesbürger, die ihren Wohlstand als "hoch" einschätzen, von 42,1 % im Jahr 2012 auf 49,5 %. Ein mittleres Wohlstandsniveau bescheinigen sich immer noch 33,5 % der Befragten. Niedrig ist das Wohlstandbefinden dagegen nur bei 16 %. Weiter hier.

Rundbrief 09.06: Zur Geldpolitik der EZB und den Folgen in den Taschen der Reichen und der Normalos

Die Geldpolitik ist ein besonders schwieriges Thema, das die meisten Menschen nicht durchschauen und daher vermeiden. Es ist verwirrend, zumal es dazu diametral gegensätzliche Meinungen gibt. Was die EZB mit der Mehrheit ihrer Vorstandsmitglieder aus den Reihen des "Club Med" hier treibt, läßt sich aus deutscher Sicht nur als sozialer Skandal bezeichnen. Weiter hier.

Rundbrief 05.06: Pariser Klima-Konvention: Das Ende eines schlechten Abkommens oder Chance für ein besseres?

Die Pariser Klimakonvention war das Ergebnis von erbitterten Verhandlungen über fast 25 Jahre, die immer wieder am Rande eines Abbruchs standen. Am Ende mußten viele faule Kompromisse vor allem mit den beiden Bevölkerungsgiganten der Welt China und Indien, die fast 39 % der Weltbevölkerung stellen, eingegangen werden. Weiter hier.

Rundbrief 02.06: Abschieben oder nicht abschieben - zum Fall des Asef N.

Nicht wenige Asylsuchende wissen, daß sie nicht zum Asyl in Deutschland berechtigt sind und versuchen dennoch, es mit falschen Angaben zu erschleichen oder sich einfach illegal in Deutschland aufzuhalten. Wird das Asyl abgelehnt, versuchen sie, mit allen Mitteln die Abschiebung zu verhindern. Auf der Basis der Abschiebungen und freiwilligen Ausreisen von 2016 bräuchte es allein für die Abschiebung der bis Ende 2017 erwarteten ausreisepflichtigen Ausländern fast 6 Jahre. Weiter hier.

Rundbrief 30.05: Der äußere "Feind" zählt wieder

Drei wichtige europäische Länder befinden sich im Wahlkampfmodus. In zwei von ihnen, nämlich Großbritannien und Deutschland, wird der äußere Feind als Wahlkampfjoker bemüht, bei Großbritannien die böse EU, bei Deutschland die bös gewordene USA unter Trump. Weiter hier.

Rundbrief 29.05: Wie "schlecht" oder "böse" sind die deutschen Exporteure?

Trump hat die Deutschen wegen ihrer hohen Handelsbilanzüberschüsse "bad" genannt, was mit "schlecht" oder "böse" übersetzt wurde. Das sind starke Worte, aber auch viele andere Länder, vor allem Frankreich, und Organisationen wie der IWF oder die EU klagen über die einseitigen Bilanzüberschüsse Deutschlands. Selbst Schäuble hat anerkannt, daß es da ein Problem gebe. Weiter hier.

Rundbrief 22.05: Nun ein harter Brexit und die Folgen (billiger Populismus zahlt sich nicht aus

Großbritannien ist auf einen Brexit denkbar schlecht vorbereitet. Und so werden die gravierenden wirtschaftlichen Folgen vor allem die ärmeren Bevölkerungskreise treffen, die sich mehr als andere vor den Brexit-Karren haben spannen lassen. Weiter hier.

Rundbrief 17.05: Nach NRW: Warum die SPD untergeht

Eine Partei, die sich nicht auf die wahren Sorgen der Menschen einstellt, macht sich überflüssig. Die andauernden Landtagswahlverluste der SPD und ihres Spitzenkandidaten für den Bundeswahlkampf machen eines deutlich: Die Probleme der Menschen und das Programm der SPD passen über einzelne Bundesländer hinweg immer weniger zusammen. Die Menschen leiden in der einen oder anderen Form unter den Auswüchsen der Globalisierung, selbst wenn die meisten von ihnen diesen Zusammenhang gar nicht erkennen und die herrschenden Parteien, auch die SPD, alles tun, um sie daran vorbeizuführen. Weiter hier.

Rundbrief 15.05: Die EU auf dem Neolib-Trip: Handel zählt, Mensch und Bürger immer weniger

Es ist schon gespenstisch. Trotz öffentlicher Massenproteste zieht die EU-Globalisierungs-Karawane schön neoliberal immer weiter. Ständig reisen Vertreter der EU-Kommission um die Welt und bereiten die große Handelsfreiheit vor, besonders mit Ländern die extrem billig produzieren und damit die Löhne in der EUU unter gewaltigen Druck setzen können. Weiter hier.

Rundbrief 11.05: Wenn die Ellenbögen die Solidarität verdrängen

Überall in der westlichen Welt leiden die sozialistischen oder sozial-demokratischen Parteien und können umgekehrt die Neoliberalen durchregieren, von den USA über Großbritannien und Frankreich bis Deutschland oder gar Schleswig-Holstein und demnächst wahrscheinlich NRW. Nicht, daß diese so leidenden Parteien nicht selbst schwere Fehler gemacht hätten. Sie haben z.B. die sozialen Programme beschnitten, um andererseits Steuern für Wohlhabende senken zu können, in der Weltkreditkrise die Banken zu Lasten der Steuerzahler gerettet und sich unsäglich und in absoluter Blindheit gegenüber deren unsozialen Auswirkungen für die Globalisierung begeistert. Weiter hier.

Rundbrief 07.05: Was verbindet die Wahlergebnisse in Frankreich und Schleswig-Holstein?

In Frankreich hat Macron und mit ihm das bürgerliche Lager gewonnen. Die Sozialisten sind dagegen im Wahlkampf total untergegangen. Auf der anderen Seite hat der neu ausgerichtete Front National (FN) mit 35 % der Wählerstimmen stark zugelegt. Weiter hier.

Rundbrief 052.05: Über eine Gesellschaft, in der sich zu viele Menschen nicht mehr gegen den Dauerstreß wehren können

Hasler, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Bern, hat ein Buch über Stress, Depressionen und Burnout geschrieben und darin dargestellt, warum wir heute weniger widerstandsfähig (resilient) sind, als es frühere Generationen waren, warum es geradezu eine "Resilienzkrise" in der Gesellschaft gibt. Weiter hier.

Rundbrief 02.05: Die deutschen Medien begreifen die Probleme Frankreichs nicht, weil sie auch die bei uns nicht begreifen wollen

Die neoliberalen Medien in Deutschland, wie SPIEGEL oder ZEIT, begreifen den nationalen Protest nicht. Für sie war die Welt einst in Kapitalismus und Kommunismus/Sozialismus streng gespalten und dann nach dem Fall der Berliner Mauer überall in rechts und links und nun plötzlich seit den sich global ausbreitenden Protestbewegungen in weltoffen und protektionistisch. So schreibt Henrik Müller, Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus an der Technischen Universität Dortmund, Autor zahlreicher Bücher zu wirtschafts- und währungspolitischen Themen und Kolumnist für SPIEGEL ONLINE, unter der Überschrift "Globalisierung versus Protektionismus" im SPIEGEL vom 1. Mai Weiter hier.

Rundbrief 26.04: Protestparteien: Deutschland ist nicht Frankreich

In Frankreich hat der Front National als große Protestbewegung beide bisherigen Systemparteien der Konservativen und der Sozialisten verdrängt und mit fast 8 Millionen Stimmen einen erheblichen Zuwachs verzeichnet. Wahrscheinlich wäre seine Kandidatin Le Pen auf dem ersten Platz gelandet, hätten nicht viele Wähler, um das zu verhindern, schon im ersten Wahlgang auf Macron gesetzt, also taktisch gewählt. Macron hat nun beste Chancen, Präsident zu werden. Weiter hier.

Rundbrief 24.04: Von der Integration der Flüchtlinge/Immigranten in den deutschen Arbeitsmarkt - Immer wieder Medienlügen

Zunächst die frohe, wenn auch verlogene Botschaft aus dem SPIEGEL, der wie immer bei den Problemen mit Flüchtlingen und Immigranten die Wahrheit unterdrückt: "Jeder zweite Flüchtling hat nach fünf Jahren einen Job" heißt es in der Überschrift. Tatsächlich hat sich das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung bei seiner im SPIEGEL verarbeiteten Untersuchung auf eine Beobachtung früherer Flüchtlinge bezogen, die nach 5 Jahren zu 50 % in Beschäftigung waren. Weiter hier.

Rundbrief 21.04: Die deutsche Angst- und Sorgengesellschaft

Die EZB hat bei ihrer Zinspolitik selbst in Deutschland ihre Unterstützer. Dazu gehört der Wirtschaftsjournalist Thomas Fricke, der im SPIEGEL unter dem Titel "Wer zu spät kommt, kriegt länger Nullzins" wieder einmal zur Verteidigung Draghis antritt. Die deutschen Kritiker der EZB seien schuld, wenn die EZB länger gebraucht hätte um die Geldschleusen zu öffnen und daher nun länger brauche, um sie wieder zu schließen. Weiter hier.

Rundbrief 19.04: Zur Zinspolitik der EZB - Eine Kritik am SPIEGEL-Journalismus

Die EZB hat bei ihrer Zinspolitik selbst in Deutschland ihre Unterstützer. Dazu gehört der Wirtschaftsjournalist Thomas Fricke, der im SPIEGEL unter dem Titel "Wer zu spät kommt, kriegt länger Nullzins" wieder einmal zur Verteidigung Draghis antritt. Die deutschen Kritiker der EZB seien schuld, wenn die EZB länger gebraucht hätte um die Geldschleusen zu öffnen und daher nun länger brauche, um sie wieder zu schließen. Weiter hier.

Rundbrief 17.04: Erdogans Türken in Deutschland: Zu viele Privilegien

Diese Privilegien (Staatsbürgerschaft durch Geburt in Deutschland, Doppelpass, Wahlbüros), die vor allem für Türken eingeführt wurden, haben die Integration nicht befördert, sondern eher behindert. Es wird Zeit, diese Veränderungen im Ausländerrecht zurückzunehmen. Weiter hier.

Rundbrief 13.04: Das historische Versagen der europäischen Linksparteien

Eigentlich müßte die europäische Linke überall in Westeuropa an der Macht sein, um die enorm gewachsene Kluft zwischen Arm und Reich zu reparieren, die längst von großen Mehrheiten in den Bevölkerungen als eines der wichtigsten Probleme, wenn nicht das wichtigste erkannt ist. Wir müßten uns also in einem wahren "Zeitalter der sozialdemokratischen Parteien" befinden. Weiter hier.

Rundbrief 11.04: Das dicke Ende der Flüchtlingskrise: Familiennachzug

Es ist nicht das Ende der Flüchtlingskrise, sondern nur das erhoffte gute Ende für sehr viele der schon angekommenen Flüchtlinge: Sie holen ihre Familien nach, die in ihren Herkunftsländern ziemlich zahlreich sind. Für uns wird es eher zum dicken Ende werden. Weiter hier.

Rundbrief 05.04: Von Brexit und Frexit

Diese Zeilen kommen aus Frankreich, wo nach Umfragen etwa 40 % der Menschen keine Lust haben, irgendeinen der Präsidentschaftskandidaten zu wählen. Von diesen noch Unentschlossenen werden viele nicht wählen gehen und damit die Chancen des Front National mit seiner den Frexit betreibenden Anführerin Le Pen stärken. Zwar wird der frühere Rothschild-Banker Macron als ziemlich sicherer Favorit für die Endrunde der Präsidentschaftswahlen gehandelt, doch für sehr viele Franzosen riecht er zu sehr nach der elitären Technokratie, von der Frankreich eigentlich schon genug hat. Weiter hier.

Rundbrief 03.04: Merkels "Haltet den Dieb!" (auch eine Bilanz der Migrationsentwicklung in 2015/16)

So kamen 2015 und 2016 etwa 1,2 Mio. Asylsuchende nach Deutschland. Rechnet man die zu den 2014 in Deutschland lebenden Ausländern aus Asien, Afrika und dem früheren Jugoslawien hinzu, so lebten Ende 2016 etwas mehr als 3,6 Mio. Ausländer aus diesen Ländern in Deutschland. Schließt man die Zahl derer mit Migrationshintergrund ein, die 2014 bei 16,4 Mio. lag, so ergibt sich zusammen mit den Asylsuchenden von 2015 und 2016 eine Zahl von fast 18 Mio. Menschen aus größtenteils total fremden und überwiegend muslimischen Kulturen oder fast 22 % aller in Deutschland lebenden Menschen, die ganz überwiegend in den Großstädten mit einem dann wesentlich höheren Anteil an der Bevölkerung konzentriert sind.Weiter hier. Weiter hier.

Kritische Ökonomie der neoliberalen Globalisierung auf Youtube


Teil 1: Das Zeitalter der globalen Plutokratie
Teil 2: Wie die Globalisierung das Klima zusätzlich aufheizt
Teil 3: Heimatlose und verantwortungslose Konzerne
Teil 4: Chinas globaler Jobklau
Teil 5: Die globale Kreditkrise
Teil 6: Die globale Angst
Teil 7: Kein Aufstieg mehr in diesem Land
Teil 8: Die Lügenmärchen vom Arbeitsmarkt
Teil 9: Deutschland - Niedrigsteuerland
Teil 10: Speed kills - Exponential zerstören wir die Erde